Goethes Revolutionsreflexionen in seinen Werken 'Der Groß-Cophta' und 'Der Bürgergeneral'
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.10.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
730 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668313071
Der Einwand, die von Goethe verfassten autobiographischen Schriften die Campagne in Frankreich und die Belagerung von Maynz als Reflexionen Goethes über die Französische Revolution heranzuziehen, muss widerlegt werden, da diese Schriften in zu grosser zeitlicher Distanz zum Geschehenen, nämlich erst 1822, veröffentlicht und einige Jahre zuvor geschrieben wurden. Im Nachhinein kann man ja immer behaupten, die Revolution durch diesen oder jenen Aspekt voraus gesehen zu haben. Ausserdem sind viele Emotionen und Erinnerungen nach so langer Zeit in einer abgeschwächten und verklärten Version vorhanden, was man selbst sicher auch schon mal festgestellt hat. Allgemeinhin ist dennoch bekannt, dass Goethe der Revolution von Beginn an negativ gegenüberstand.
Es stellt sich nun die Frage, wie Goethe seine Ansichten über die ersten Jahre der Revolution von 1787-1793 in seinen Werken reflektiert hat. Denn ein Autor kann, wenn sein Kommentar zu einem Thema nur unter Befangenheit möglich ist zu geben, in seinen Werken indirekt, z. B. mittels Metaphern und Anspielungen, seine Ansichten kundtun. Daher ist es sinnvoll den Gross-Cophta von 1791 und den Bürgergeneral von 1793 nach den Revolutionsreflexionen Goethes werkimmanent zu untersuchen. Hierzu ist es wichtig, den
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