Rezension
Besprochen in:IDA-NRW, 2 (2017)Zeitschrift für Politikwissenschaft, 3 (2018), Ulrich van der Heyden
»Eine interessante Darstellung zweier Geschichtsschreibungen, die dann nach langer Zeit und vor allem nach dem Tod aller Zeitzeugen zusammengefunden haben.« ("Reinhard Pohl, Gegenwind, 347 (2017)")
»Eine hervorragende Analyse, die speziell wegen des bis in die Gegenwart widersprüchlichen Umgangs der Bundesrepublik mit den geerbten Kolonialverbrechen von grosser Aktualität ist.« ("Patrick Helber, iz3w, 9/10 (2017)")
»Bürger schreibt keine lineare Fortschrittsgeschichte hin zu einer ›richtigen‹ Deutung, sondern sensibilisiert für Ambivalenzen und für andauernde Veränderungen des Sag- und Schreibbaren.« ("Jürgen Dinkel, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 4 (2018)")
»Will man sich mit dem Völkermord in Namibia und der keineswegs völlig beendeten Debatte darüber einschliesslich ihrer revisionistischen Ausformungen befassen, [wird man] an diesem Buch nicht vorbeikommen.« ("Reinhart Kössler, PERIPHERIE, 2 (2017)")
»Die Untersuchung [leistet] einen wichtigen Forschungsbeitrag in Richtung einer Dekolonialisierung von Wissenskulturen, die es disziplinübergreifend weiter voranzutreiben gilt.« ("Kaya de Wolff, KULT_online, 53 (2018)")
»Bürger [gelingt es] einen wichtigen ›narratologischen Beitrag zum Forschungsfeld der Historiografiegeschichte‹ zu erbringen. Zugleich gelingt es Bürger für kolonialapologetische Diskurse und Rassismen zu sensibilisieren, womit die Studie eine substanzielle Relevanz entfaltet.« ("Markus Hedrich, H-Soz-u-Kult, 14.03.2018")
»An impressive collection and overview.It offers manifold insights into the relative complexity of the subject and its treatment.« ("Henning Melber, Journal of Namibian Studies, 23 (2018)")
»Wer sich zukünftig mit der Geschichtsschreibung zum kolonialen Namibia befasst, wird an der Studie von Bürger nicht vorbeikommen.Die Studie [liefert] einen wichtigen wissenschaftgeschichtlichen und narratologischen Beitrag zum Forschungsfeld der Historiographiegeschichte.« ("Joachim Zeller, Monatshefte, 110/3 (2018)")