Produktbild: Himmel, Herrgott, Sakrament
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Rainer M. Schiessler

1. Himmel, Herrgott, Sakrament

Himmel, Herrgott, Sakrament Auftreten statt austreten

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8
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Rainer M. Schiessler

Spieldauer

58 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.01.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

4

Verlag

Kösel

Sprache

Deutsch

EAN

9783466330157

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Rainer M. Schiessler

Spieldauer

58 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.01.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

4

Verlag

Kösel

Sprache

Deutsch

EAN

9783466330157

Herstelleradresse

Kösel [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Fax: +49 89 41363333

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  • Bewertung

    aus Schönenberg-Kübelberg

    5/5

    29.04.2019

    eBook (ePUB)

    lesenswertes Buch

    Das Buch ist spannend vom Anfang bis zum Schluss; anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da der Autor in den Zeiten vor und zurückspringt. Pfr. Schiessler geht auf die Menschen zu; ihm ist es wichtig, die Botschaft Gottes den Menschen nahe zu bringen.

  • chipie2909

    aus München

    5/5

    15.02.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Als Bayerin kommt man an dem…

    Als Bayerin kommt man an dem Namen Rainer Maria Schießler kaum noch vorbei. Der Pfarrer, der in der Kirche Sankt Maximilian in München installiert ist, hat einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht, der weit über die Landeshauptstadt hinaus geht. Da kann es schon mal vorkommen, dass man von Berlinern auf diesen außergewöhnlichen Pfarrer angesprochen wird. Ich habe leider bisher noch keinen Gottesdienst von ihm besucht, aber das möchte ich baldmöglichst nachholen und habe derweil sein erstes Buch „Himmel, Herrgott, Sakrament“ gelesen. Mein Eindruck vom Buch: Ich hatte schon viel über dieses Buch gehört und dachte mir bereits, dass es gut ist. Dass es allerdings SO gut ist, hätte ich nicht gedacht! Rainer Maria Schießler schreibt ungeheuer sympathisch und schon die ersten Seiten haben mein Herz berührt. Es ist definitiv kein Buch, dass man „mal schnell nebenbei“ liest. Nein, Rainer Maria Schießler wirft in seinem Buch fragen auf, die mich zum Nachdenken gebracht haben. Dazu muss man kein Katholik sein, denn hier geht es um die Fragen, die wirklich wichtig sind, ganz unabhängig von Religion. Natürlich steht die katholische Kirche im Fokus des Pfarrers, aber dieses Buch ist in keiner Weise missionarisch angehaucht und der Leser braucht keine Angst haben, dass Schießler „bekehren“ möchte. Schießler erzählt in diesem Buch, wie es dazu kam, dass er Priester wurde... mit all seinen Facetten und ich finde es toll, wie authentisch er seinen Weg beschreibt. Der Leser kann seine innere Zerrissen- und Unsicherheit, die ihn auch oft auf seinem Werdegang begleitet haben, richtig spüren, ebenso ist das Thema Einsamkeit großes Thema dieses Buches. Seine Ansichten, was das katholische Zölibat betrifft, finde ich sehr modern und lang überfälltig und ich bin begeistert, dass er seine Meinung ohne Wenn und Aber nach außen trägt und darüber predigt. Dazu gehört viel Mut und genau das schätze ich sehr. Fazit: Es müsste noch viel viel viel mehr solche Pfarrer wie Rainer Maria Schießler geben! Denn er bringt neue Impulse in die ins Alter gekommene katholische Kirche, bringt frischen Wind. Und genau das braucht diese Religion! Sankt Maximilian und Heilig Geist kann sich glücklich schätzen, einen so tollen charismatischen Pfarrer zu haben und es ist einfach wunderbar, wie sehr er seine Gemeinde begeistern kann. Ich werde dieses Buch definitiv nochmal lesen. Und eines werde ich nie wieder vergessen: Die größte Sünde ist das ungelebte Leben.

  • Bewertung

    aus Hahnenbach

    5/5

    11.01.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auftreten statt austreten

    Dieses Buch "Himmel, Herrgott, Sakrament" von Pastor Rainer M. Schießler ist für mich eines der besten (Sach)Bücher, das ich in den letzten Monaten, nein in den letzten Jahren, gelesen habe. Er hat den Menschen etwas zu sagen, dieser Pastor, der sich weder verbiegen, noch in eine Schublade stecken lässt. Ich würde ihn als einen Freigeist bezeichnen, dem trotzdem sein Gott, seine Kirche und die Menschen so wichtig sind, dass er ihnen sein Leben widmet. Gott sei Dank gibt es solche Priester, die nicht mit dem Strom schwimmen, weil sie ihre Karriere im Auge behalten wollen. "Auftreten statt austreten", fordert er seine Leser auf. Man kann nur hoffen, dass seine Parole von vielen Christen gehört wird. "Meine Kirche ist alt und unbeweglich geworden" (Seite 14), schreibt er und spricht damit vielen Gläubigen aus dem Herzen, die sich noch nicht von ihr verabschiedet haben, sich aber mit dem Altersstarrsinn der Kirche schwer tun. Die Grabenkämpfe in Rom sind Thema und eine Kirche die um sich selbst kreist, anstatt dort zu sein wo sie hin gehört, mitten in dem Alltag ihrer Mitglieder. Doch statt dessen verharrt die Kirche in ihrer Erstarrung. Doch er schreibt nicht nur über die Kirche, sondern auch über seinen Lebensweg und wie er seiner Berufung zum Priester folgte. Als Kind war sein größter Wunsch Ministrand zu werden und prompt "gab er alles, bei seinem ersten Einsatz". Es folgten Aufs und Abs und über Umwege kam er am Ende doch ins Priesterseminar. Damals machte er den Taxischein, fuhr nachts die unterschiedlichsten Menschen in teure Hotels, an den Flughafen oder auch ins Bordell. Diese Nächte empfand Pastor Schießler als wichtigste Lehrzeit, die ihm mehr Einblicke in das Wesen seiner zukünftigen Schäfchen erbrachte, als er im Priesterseminar je über sie lernen konnte. Vielleicht entstand schon da sein Wunsch immer mit den Füßen auf dem Boden bei den einfachen Menschen zu bleiben und nicht die große Karriere da oben in der Kirche anzustreben, wo die Luft so dünn ist. Doch der Preis für seine Berufung ist hoch. Pastor Schießler schreibt von der Einsamkeit des Priesters und wie es ist, im Pfarrhaus kein Zuhause zu finden. Seine Leitsätze lauten: "Was ich nicht bekämpfen kann, muss ich umarmen" (Seite 178), "Du musst die Leute mögen" oder auch "Predigt darf nicht wehtun". Wer Gottesdienste besucht hat es ganz sicher schon erlebt. Es werden Predigten gehalten die sind so langweilig, tun weh, dass die Menschen abschalten und nicht hinhören. Er provoziert und wundert sich manchmal selbst, dass man ihn vom Ordinariat aus gewähren lässt. Aber sein Erfolg gibt ihm recht. Während in anderen Kirchen über gähnende Leere geklagt wird, kann er sich über volle hl. Messen freuen. Rainer M. Schießler kommt bei den Gläubigen an, hat ihnen etwas zu sagen. Er geht dahin wo die Menschen sind. Deshalb nahm er mehrere Jahre während der Wies'n Urlaub und bediente im Festzelt. Ein Pastor der alltagstauglich ist. Seiner Kirche hält er den Spiegel vor und hofft, dass sie erkennt und endlich die Konsequenzen daraus zieht, dass sie nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist, sich nur im Schneckentempo bewegt. Nicht die Gläubigen verabschieden sich von ihrer Kirche, sondern die Kirche verabschiedet sich von den Gläubigen, stellt er dabei fest. "Jesus grenzt niemanden aus" (Seite 202). Weshalb auch Schwule und Lesben ihren Platz in der Kirche haben müssen. "Sakramente musst du in dir spüren", steht auf Seite 194 zu lesen. Wie ich schon zu Anfang feststellte, Pastor Rainer M. Schießler hat den Menschen etwas zu sagen und zu geben. "Bist du bereit für Veränderungen?", fragt er sich auch selbst. Dieses Buch gibt so viele Denkanstöße und ist für mich deshalb eines der besten, das ich seit langer Zeit gelesen habe. Da klappt man nach der letzten Seite nicht einfach den Deckel zu und geht zur Tagesordnung über. Seine Ausführungen wirken nach und vielleicht bewegen sie auch etwas. Bleibt zu hoffen, dass sich viele Leser von seinen Worten berühren lassen. Ich kann dieses Buch nur wärmsten empfehlen.

  • Bewertung

    aus Vals

    5/5

    23.10.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ermutigend

    Ich habe noch wenige Seiten des Buches gelesen, bin aber bereits jetzt begeistert. Seine lebendige Art zu schreiben, zu erzählen faszinieren mich. Leider gibt es viel zu wenige Priester in unserer Kirche von seinem Format.

  • Bewertung

    aus München

    4/5

    05.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    So sollte Kirche sein Rainer…

    So sollte Kirche sein Rainer Maria Schießler, den ich als kellnernden Pfarrer von der Wies´n und aus einigen Besuchen in St. Maximilian im Glockenbachviertel und Heilig Geist direkt am Viktualienmarkt kenne, hat unter Mitarbeit von Stefan Linde seine Gedanken zu Papier gebracht. Sollte man dieses Buch lesen? Von mir ein eindeutiges JA! In seiner für einen ‚Priester unnachahmlichen offenen Art erzählt Schießler aus seiner Kindheit, wie er mit 19 dazu kam, zölibat leben und Pfarrer werden zu wollen. Er spricht über seine zeitweilige Einsamkeit; Menschen, die am Sonntag lieber brunchen, als zu ihm in die Messe zu kommen; Menschen, die am liebsten das Glockengeläut abschaffen würden; Taxifahren als rollender Beichtstuhl und seiner Liebe zu seinem Motorrad. Er lässt mich in sein Innerstes blicken, breitet seine Höhen und Tiefen vor mir aus und ich erkenne das Einzige, was er wirklich zu wollen scheint – die Liebe an alle Mitmenschen weiter zugeben. Alles in allem meine ich ihn durch seine Selbstbeschreibungen gut kennenzulernen. Mit seinen Predigten trifft Rainer M. Schießler punktgenau in die Herzen der Menschen. Er spricht konkret an, was andere Kirchenmänner nur sanft umschreiben. Er ist mittendrin in unserer Gesellschaft und schafft es, entgegen vieler anderer Kirchengemeinden, seine Schäfchenherde weiter zu vergrößern. So, wie ich es hier lese, sollte Kirche gelebt werden. Schießler schreibt so interessant, so spannend, dass ich Mühe hatte, das Buch auch mal aus der Hand zu legen. Er reiht nicht nur die Stationen seines bisherigen Weges aneinander, sondern füllt die Seiten mit kirchlichem Leben. Die Lektüre macht nicht nur nachdenklich, sondern sie hat auch Momente, bei denen ich schmunzeln musste. Schießler ist keiner dieser alten verknöcherten Pfarrer, die ihre Predigt am Snntag hinter sich bringen wolen und gut is. Nein, er füllt das Leben seiner Gemeindemitglieder mit Leben in vielerlei Situationen, nicht nur auf die Kirche bezogen. Ein tolles Buch, das zeigt, das Kirche auch heutzutage lebendig sein kann und ist. Gäbe es mehr solch offene Menschen im Priesteramt, hätte die katholische Kirche bestimmt einige Sorgen und Austritte weniger.

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