Essstörungen bei Männern Homosexualität als Risikofaktor? So einfach ist das nicht.
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.10.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
37 (Printausgabe)
Dateigröße
749 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638841559
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie, Note: 5,5 (Notensystem CH), Universität Bern (Institut für Psychologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Homosexualität gilt unter Männern als spezifischer Risikofaktor für die Entwicklung
einer Essstörung. Dennoch sind drei von vier Männern mit einer Essstörung
heterosexuell veranlagt. Ein weiterer Risikofaktor stellt die soziale Geschlechterrolle
dar. Darunter werden Attribute verstanden, welche von der Gesellschaft als typisch
weiblich oder männlich empfunden werden. Seit einigen Jahrzehnten besteht der
Trend, die Rollenverteilung der Geschlechter aufzuweichen, mit der Erwartung, dass
beide Geschlechter Attribute beider Seiten in sich vereinen. Dadurch ausgelöste
Identifikationsprobleme und Verunsicherungen führen zu anhaltend emotionalem
Stress. Laut Studien trifft die Verunsicherung vor allem homosexuell veranlagte
Männer mit starker femininer und gleichzeitig schwacher maskuliner Orientierung.
Im Weiteren neigen Männer mit Essproblemen zu Essattacken, welche als
maladaptive Bewältigungsstrategien eingesetzt werden um starke, unerwünschte
Emotionen zu regulieren. Inwieweit androgyne Erwartungen bei Männer mit
einseitiger Rollenorientierung zu einer maladaptiven Emotionsregulation wie
Essattacken führen und welche Bedingungen diese Entwicklung unterstützen, muss in
weiteren Studien angegangen werden.
einer Essstörung. Dennoch sind drei von vier Männern mit einer Essstörung
heterosexuell veranlagt. Ein weiterer Risikofaktor stellt die soziale Geschlechterrolle
dar. Darunter werden Attribute verstanden, welche von der Gesellschaft als typisch
weiblich oder männlich empfunden werden. Seit einigen Jahrzehnten besteht der
Trend, die Rollenverteilung der Geschlechter aufzuweichen, mit der Erwartung, dass
beide Geschlechter Attribute beider Seiten in sich vereinen. Dadurch ausgelöste
Identifikationsprobleme und Verunsicherungen führen zu anhaltend emotionalem
Stress. Laut Studien trifft die Verunsicherung vor allem homosexuell veranlagte
Männer mit starker femininer und gleichzeitig schwacher maskuliner Orientierung.
Im Weiteren neigen Männer mit Essproblemen zu Essattacken, welche als
maladaptive Bewältigungsstrategien eingesetzt werden um starke, unerwünschte
Emotionen zu regulieren. Inwieweit androgyne Erwartungen bei Männer mit
einseitiger Rollenorientierung zu einer maladaptiven Emotionsregulation wie
Essattacken führen und welche Bedingungen diese Entwicklung unterstützen, muss in
weiteren Studien angegangen werden.
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