Motivierende Möglichkeiten im Rahmen des Werkstattunterrichts bei der Erschließung des Kinderbuches "Die Olchis sind da" in Klasse 3
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
26.05.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
40 (Printausgabe)
Dateigröße
664 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638052788
Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Didaktik - Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft, Note: 1,0, , Sprache: Deutsch, Abstract: "Die Lektüre von Büchern ermöglicht einen sinnvollen Ausgleich zu Arbeit, Hektik und Stress in der Schule und auch zu Hause, sie hilft räumliche und zeitliche Gebundenheiten überwinden, befreit kurzfristig von Alltagssorgen oder lenkt zumindest ab"(LANDHERR 1991, S. 22).
Dieses Zitat begründet auf besondere Weise, welche positiven Auswirkungen das Lesen von Büchern auf den Menschen und so auch auf Kinder hat, denn in der heutigen Welt sind sie bereits mit einem stark strukturierten, von Hast und Eile durchzogenen Alltag belastet. Um den hohen, mitunter erschwerenden Anforderungen standhalten zu können, ist es wichtig, beziehungsweise sogar notwendig einen Ausgleich zu schaffen. Diesem Anspruch können Bücher gerecht werden, sodass die Heranwachsenden zum Umgang mit ihnen sensibilisiert und die Freude am Lesen entwickelt werden müssen. Dieser Forderung soll auch Schule nachkommen, indem sie das Kinderbuch in die Unterrichtsarbeit aufnimmt. Allerdings reicht das Kriterium allein nicht aus, um die Schüler zum Lesen zu motivieren, denn "Kinder benötigen vielfältige Möglichkeiten, die Erfahrung zu machen, dass Buchlektüre spannend, anregend und unterhaltsam sein kann"(STREYL 2006, S. 32).
Entsprechend dieser Aussage thematisiert die vorliegende Arbeit motivierende Möglichkeiten zur Erschliessung eines Kinderbuches. Mit Blick auf den Anspruch eines modernen Grundschulunterrichts nach Schülerorientierung und Schülerselbsttätigkeit wird die inhaltliche Auseinandersetzung in der offenen Unterrichtsform des Werkstattlernens untersucht. Allerdings stellt sich die Frage, ob bei der Behandlung eines Kinderbuches dieser Anspruch erfüllt werden kann und inwieweit eine selbstständige Arbeit der Schüler mit diesem Unterrichtsinhalt überhaupt möglich ist. In den vorliegenden Ausführungen soll unter anderem dieser Fragestellung nachgegangen werden. Dafür ist es notwendig die theoretischen Hintergründe des offenen Unterrichts durch genaue Ziel- und Merkmalsbestimmungen zu beleuchten, um anschliessend die Form des Werkstattunterrichts, dessen Zielstellung und die Umsetzung abzuleiten. Im weiteren Verlauf des theoretischen Teils wird das Medium Kinderbuch durch begriffliche Bestimmung, zu beachtende Auswahlkriterien für den Unterricht sowie Behandlungsmöglichkeiten kommentiert. Durch die Betrachtung der theoretischen Schwerpunkte werden Hypothesen aufgestellt, deren Untersuchung in der praktischen Umsetzung der vorliegenden Arbeit erfolgt.
Dieses Zitat begründet auf besondere Weise, welche positiven Auswirkungen das Lesen von Büchern auf den Menschen und so auch auf Kinder hat, denn in der heutigen Welt sind sie bereits mit einem stark strukturierten, von Hast und Eile durchzogenen Alltag belastet. Um den hohen, mitunter erschwerenden Anforderungen standhalten zu können, ist es wichtig, beziehungsweise sogar notwendig einen Ausgleich zu schaffen. Diesem Anspruch können Bücher gerecht werden, sodass die Heranwachsenden zum Umgang mit ihnen sensibilisiert und die Freude am Lesen entwickelt werden müssen. Dieser Forderung soll auch Schule nachkommen, indem sie das Kinderbuch in die Unterrichtsarbeit aufnimmt. Allerdings reicht das Kriterium allein nicht aus, um die Schüler zum Lesen zu motivieren, denn "Kinder benötigen vielfältige Möglichkeiten, die Erfahrung zu machen, dass Buchlektüre spannend, anregend und unterhaltsam sein kann"(STREYL 2006, S. 32).
Entsprechend dieser Aussage thematisiert die vorliegende Arbeit motivierende Möglichkeiten zur Erschliessung eines Kinderbuches. Mit Blick auf den Anspruch eines modernen Grundschulunterrichts nach Schülerorientierung und Schülerselbsttätigkeit wird die inhaltliche Auseinandersetzung in der offenen Unterrichtsform des Werkstattlernens untersucht. Allerdings stellt sich die Frage, ob bei der Behandlung eines Kinderbuches dieser Anspruch erfüllt werden kann und inwieweit eine selbstständige Arbeit der Schüler mit diesem Unterrichtsinhalt überhaupt möglich ist. In den vorliegenden Ausführungen soll unter anderem dieser Fragestellung nachgegangen werden. Dafür ist es notwendig die theoretischen Hintergründe des offenen Unterrichts durch genaue Ziel- und Merkmalsbestimmungen zu beleuchten, um anschliessend die Form des Werkstattunterrichts, dessen Zielstellung und die Umsetzung abzuleiten. Im weiteren Verlauf des theoretischen Teils wird das Medium Kinderbuch durch begriffliche Bestimmung, zu beachtende Auswahlkriterien für den Unterricht sowie Behandlungsmöglichkeiten kommentiert. Durch die Betrachtung der theoretischen Schwerpunkte werden Hypothesen aufgestellt, deren Untersuchung in der praktischen Umsetzung der vorliegenden Arbeit erfolgt.
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