Doña Laura spielt Bingo und gewinnt ein Huhn Reiseerzählungen aus Ecuador
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.03.2017
Verlag
TyroliaSeitenzahl
160 (Printausgabe)
Dateigröße
5969 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783702236083
Was ist das für ein Land, in dem Bananen, Kakao und Kaffee im Überfluss gedeihen, Vulkane mit Gletscherhauben Touristen anziehen, Unmengen Gold und Erdöl lagern und das trotzdem zu den ärmeren Ländern Südamerikas zählt? Ein Land, in dem die katholische Kirche als eine der konservativsten Lateinamerikas gilt, in dem Vierzehnjährige gebären, Väter die Familie verlassen, um in den USA wider besseres Wissen ihr Glück zu versuchen, und in dem die Menschen trotz aller Nöte so ansteckend fröhlich, freundlich und lebensbejahend sind?
Ecuador ist ein Land voller Widersprüche und Überraschungen. Würde man Zeit wie bei uns in Geld messen, wäre dort jeder unglaublich reich. Könnte man am Lachen den Wohlstand berechnen, führte es wohl die Weltrangliste an. In diesem Land hat Ingrid Hayek drei Sommer als freiwillige Helferin verbracht: Als Gringa loca (verrückte Weisse), wie sie schon bald liebevoll genannt wurde, begegnet sie den Menschen auf Augenhöhe und erlebt unzählige skurrile Begebenheiten, von denen sie hinreissend frisch und lebendig in diesem Buch erzählt. Die ideale Einstimmung für Ecuadorreisende und eine unterhaltsame Lektüre für alle Lese-Abenteurer: heitere Perspektivenwechsel auf unsere mitteleuropäische Lebensart sind garantiert.
Ecuador ist ein Land voller Widersprüche und Überraschungen. Würde man Zeit wie bei uns in Geld messen, wäre dort jeder unglaublich reich. Könnte man am Lachen den Wohlstand berechnen, führte es wohl die Weltrangliste an. In diesem Land hat Ingrid Hayek drei Sommer als freiwillige Helferin verbracht: Als Gringa loca (verrückte Weisse), wie sie schon bald liebevoll genannt wurde, begegnet sie den Menschen auf Augenhöhe und erlebt unzählige skurrile Begebenheiten, von denen sie hinreissend frisch und lebendig in diesem Buch erzählt. Die ideale Einstimmung für Ecuadorreisende und eine unterhaltsame Lektüre für alle Lese-Abenteurer: heitere Perspektivenwechsel auf unsere mitteleuropäische Lebensart sind garantiert.
Kundinnen und Kunden meinen
Reiseerfahrungen aus Ecuador - einmal anders!
Bewertung aus Tulfes am 24.05.2017
Bewertungsnummer: 1021708
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Es ist ein unterhaltsames kleines Büchlein, das die Autorin Ingrid Hayek da über ihre insgesamt drei Aufenthalte in Ecuador geschrieben hat: Auf humorvolle Art und Weise lässt sie den Leser daran teilhaben, wie sie zunächst als freiwillige Helferin in einem Dorf an der Küstengegend (La Florida) ihren Dienst antritt und dabei unzählige einzigartige, skurrile und wertvolle Lebenserfahrungen sammeln kann. Auch wenn sie in erster Linie Englisch- und Computerunterricht geben soll, weitet sich ihr Aufgabengebiet relativ rasch aus. Letztendlich umfasst ihr Dienst teilweise so merkwürdige Aufgaben wie den Kauf von Kakaomaschinen (die bis heute noch nicht geliefert wurden), der Korrektur von Liebesschwüren am Computer, Verhandlungen mit schlafenden Kakaobauern, das Einfangen eingeseifter Hunde, das Behandeln von Knochenbrüchen mit gekühltem Fleisch, das Anhören und Aufschreiben von Lebensbeichten..und..und..und.
Neben Eindrücken aus dem Alltag berichtet die Autorin von vielen erfrischend andersartigen Erlebnissen und Begegnungen. Unvergesslich so etwa der Dialog über einen Vergleich Österreichs mit Ecuador, in welchem wir "Austriacos" aufgrund unseres Mangels an Gold, an Küstenabschnitten, Orangenbäumen und Erdöl äußerst bemitleidenswert erscheinen. Reichtum ist relativ, auch davon erzählt dieses Buch!
Ergänzt werden diese farbenfrohen Berichte durch kleinere Informationsblöcke, die Einblick in die Besonderheiten, Auffälligkeiten und Widersprüche des Landes geben.
Insgesamt macht Ingrid Hayeks Werk Lust auf Reisen, Lust auf Ecuador und versprüht nicht nur durch die leicht zu lesenden Inhalte, sondern auch durch bunte, fröhliche Bilder Lebendigkeit und Lebensfreude.
Einen halben Punkt Abzug würde ich einzig und alleine für den Buchtitel geben, der mir persönlich zu nichtssagend und unattraktiv für ein ganz und gar nicht nichtssagendes Buch scheint.