Public History am Beispiel des historischen Romans "Der Augsburger Täufer" von Georg Brun
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.11.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
530 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656045250
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: 1,7, Universität Augsburg (Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte), Veranstaltung: Public History, Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist ein Gebiet, welches Erfolg verspricht. Nicht umsonst werden heutzutage viele Filme mit geschichtlichem Hintergrund gedreht und Bücher mit einer historischen Basis geschrieben. Diese Auseinandersetzung mit der Vergangenheit regt die Fantasie des Lesers an, entführt den Zuschauer in eine farbenprächtige Welt der Historie und überschreitet somit die letzte Barriere zwischen Konsument und geschichtlichem Wissen. Auf angenehme Art und Weise ist es nun möglich, anstelle eine ferne Geschichte zu betrachten, direkt in die Materie einzutauchen und sich lehrreiches Wissen, verknüpft mit einer spannenden Erzählung von Helden und Abenteuern, bequem anzueignen. Nun, abgesehen davon, dass bei vielen Konsumenten sicherlich das Epos und das Abenteuer im Vordergrund des Interesses stehen, müssten die meisten Bücher und Filme dennoch sicherlich an Spannung einbüssen, würden sie in die heutige Zeit transferiert werden.
Trotzdem sind historische Filme oder Romane mit Vorsicht zu geniessen. Zu schnell kann es passieren, dass sich ein historisches Faktum einfach nicht in die fiktive Handlung einfügen möchte und daher kurzerhand angeglichen wird. Auch ist der Konsument der Recherche des Autors oder Drehbuchautors völlig ausgeliefert und zunächst bleibt ihm keine Wahl, als das ihm Präsentierte für bare Münze zu nehmen und zu akzeptieren.
Die folgende Arbeit möchte sich an einem exemplarischen Beispiel eines historischen Romans mit der Fragestellung auseinandersetzen, wie dem herkömmlichen Leser Geschichte dargeboten werden kann. Ferner soll überprüft werden, ob die Wissensvermittlung, welche mit dem Lesen einhergeht, auf historisch korrekte Fakten gestützt werden kann und ob der Roman einem Realitätsbezug und -vergleich standzuhalten vermag.
Gegenstand der Untersuchung ist der Roman "Der Augsburger Täufer" von Georg Brun. Dieses Buch wurde als Fortsetzungsroman zu "Der Engel der Kurie" geschrieben und entstammt der Feder eines Mannes, der bereits für sein Werk "Das Vermächtnis der Juliane Hall" mit dem Bayerischen Förderpreis für Literatur ausgezeichnet worden ist.
Trotzdem sind historische Filme oder Romane mit Vorsicht zu geniessen. Zu schnell kann es passieren, dass sich ein historisches Faktum einfach nicht in die fiktive Handlung einfügen möchte und daher kurzerhand angeglichen wird. Auch ist der Konsument der Recherche des Autors oder Drehbuchautors völlig ausgeliefert und zunächst bleibt ihm keine Wahl, als das ihm Präsentierte für bare Münze zu nehmen und zu akzeptieren.
Die folgende Arbeit möchte sich an einem exemplarischen Beispiel eines historischen Romans mit der Fragestellung auseinandersetzen, wie dem herkömmlichen Leser Geschichte dargeboten werden kann. Ferner soll überprüft werden, ob die Wissensvermittlung, welche mit dem Lesen einhergeht, auf historisch korrekte Fakten gestützt werden kann und ob der Roman einem Realitätsbezug und -vergleich standzuhalten vermag.
Gegenstand der Untersuchung ist der Roman "Der Augsburger Täufer" von Georg Brun. Dieses Buch wurde als Fortsetzungsroman zu "Der Engel der Kurie" geschrieben und entstammt der Feder eines Mannes, der bereits für sein Werk "Das Vermächtnis der Juliane Hall" mit dem Bayerischen Förderpreis für Literatur ausgezeichnet worden ist.
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