Rhetorik und Philosophie in der Antike. Der Dialog "Gorgias" von Platon
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Produktdetails
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Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.03.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
557 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668196490
Der platonische Dialog "Gorgias" behandelt die zu Lebzeiten Platons aktuelle Debatte zwischen den Philosophen und den Rhetoren. Der antike Philosoph Platon, Schüler des immer wieder in seinen Werken als Protagonist auftretenden Sokrates, gründete im Jahre 387 v. Chr. eine Schule, in der er philosophisch-wissenschaftlichen Unterricht erteilte. So entstand die Akademie, die erste Philosophenschule Griechenlands. Die Akademie stand jedoch in einer Rivalität zu einer Schule der Beredsamkeit von Isokates, einem Lehrer der Rhetorik.
Platons kritische Haltung zu den Bestrebungen des Isokrates kommt unter anderem in einem seiner Dialoge, nämlich dem "Gorgias" sehr gut zum Vorschein.
Die Besonderheit des "Gorgias" ist, dass das Streitgespräch zwischen Platons Protagonisten Sokrates und den Rhetoren Gorgias, Polos und Kallikles auf zwei Ebenen verläuft; einerseits auf einer theoretischen Ebene, in dem definitorische Schlüsse gezogen werden und andererseits auf einer praktischen Ebene, in der die Vertreter der Rhetorik mit dem Philosophen Sokrates anhand einer rhetorisch fesselnden Gesprächsführung streiten. Sieger dieser Auseinandersetzung ist die Philosophie, denn keiner der Rhetoren schafft es, der dialektischen Einsicht des Sokrates Stand zu halten.
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