Heeresaufbringung in Preußen im 17. und 18. Jahrhundert: Desertion und unerlaubtes Entfernen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
24.05.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
174 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640924066
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Seminararbeit beschäftigt sich in ihrem Verlauf mit dem Thema `Desertion und unerlaubtes Entfernen¿ in Preussen im 17. und 18. Jahrhundert. Damit fällt die Thematik in die Regierungszeiten Friedrich Wilhelms I. und dessen Sohn Friedrich II., der auch Friedrich der Grosse genannt wird. Friedrich II. übernahm im Jahr 1740 die Regierungsgeschäfte von seinem Vater. Dabei konnte er auf eine starke und gut ausgebildete Armee, einen guten Finanzhaushalt, sowie installierte Verwaltungsstrukturen zurückgreifen. Diese Dinge waren ihm in den beiden Schlesischen Kriegen von 1740/41 und 1745 und dem Siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763 von grossem Nutzen.
Als prominentestes Beispiel eines ¿versuchten¿ Deserteurs dieser Zeit kann man den König, Friedrich II. nennen.
Preussen rekrutierte zu diese Zeiten nicht nur die Kantonspflichtigen, die so genannten ¿Einländer¿, sondern auch die so genannten ¿Ausländer¿. Dies waren zum einen Nicht-Preussen, zum anderen gehörten zu diesem Kreis auch die `gemachten Ausländer¿. Dies waren Soldatensöhne oder Enrollierte aus anderen Kantonen Preussens, die sich unter Angabe des falschen Geburtsortes anwerben liessen. Dies wird im Verlauf der Seminarbeit, besonders bei der Frage der Unsicherheit oder bei der Desertionsprävention noch eine Rolle spielen.
Aber nicht nur Soldaten, sondern auch enrollierte Zivilisten oder noch nicht enrollierte Zivilisten konnten ¿desertierten¿ oder sich ¿unerlaubt¿ entfernten. Dies wird ebenfalls im Verlauf der Arbeit ein besonderes Unterscheidungsmerkmal sein.
Des Weiteren wird die Seminararbeit die Motive für Desertionen, das Strafverfahren und die Arten der Strafen vorstellen.
Als prominentestes Beispiel eines ¿versuchten¿ Deserteurs dieser Zeit kann man den König, Friedrich II. nennen.
Preussen rekrutierte zu diese Zeiten nicht nur die Kantonspflichtigen, die so genannten ¿Einländer¿, sondern auch die so genannten ¿Ausländer¿. Dies waren zum einen Nicht-Preussen, zum anderen gehörten zu diesem Kreis auch die `gemachten Ausländer¿. Dies waren Soldatensöhne oder Enrollierte aus anderen Kantonen Preussens, die sich unter Angabe des falschen Geburtsortes anwerben liessen. Dies wird im Verlauf der Seminarbeit, besonders bei der Frage der Unsicherheit oder bei der Desertionsprävention noch eine Rolle spielen.
Aber nicht nur Soldaten, sondern auch enrollierte Zivilisten oder noch nicht enrollierte Zivilisten konnten ¿desertierten¿ oder sich ¿unerlaubt¿ entfernten. Dies wird ebenfalls im Verlauf der Arbeit ein besonderes Unterscheidungsmerkmal sein.
Des Weiteren wird die Seminararbeit die Motive für Desertionen, das Strafverfahren und die Arten der Strafen vorstellen.
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