Nationaldemokratische Wahlkampfführung Eine Analyse der NPD-Wahlkampfführung im Bundestagswahlkampf 2009
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Produktdetails
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
15.02.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
137 (Printausgabe)
Dateigröße
1502 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640829606
Nach ihren Wahlerfolgen in den 60er Jahren, sie war zu dieser Zeit in sieben deutschen Landtagen vertreten, verschwand sie bis auf wenige lokale Ausnahmen über Jahrzehnte unter der 1 % Marke. Erst mit der Neuausrichtung der Partei unter Udo Voigt gelangen der NPD besonders im Osten Deutschlands wieder nennenswerte Erfolge. Sie zogen dort in Sachsen (2004) und in Mecklenburg - Vorpommern (2006) erstmals wieder in Fraktionsstärke in die Landtage ein. Im August 2009 konnten die Nationaldemokraten ihre Mandate in Sachsen mit leichten Verlusten verteidigen und bei der Landtagswahl in Thüringen verpasste die Partei mit 4,3 % nur knapp den Einzug in einen weiteren Landtag.
Bei der Bundestagswahl am 27. 9. 2009 scheiterte die NPD jedoch mit 1,5 % deutlich an der 5 % Hürde.
Doch nicht nur die jüngsten Wahlerfolge, sondern auch die zunehmende Präsenz durch Kundgebungen, Demonstrationen und vor allem das gescheiterte Verbotsverfahren (2001 - 2003) haben die Partei wieder ins öffentliche Licht gerückt.
Um die jüngeren elektoralen Erfolge dieser rechtsextremistischen Partei erklären zu können, gilt es deren Wahlkampfführung zu identifizieren und zu analysieren.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, in Bezug auf die Bundestagswahl 2009 zu untersuchen, welche Art der Wahlkampfführung die Partei mit welchem Erfolg anwendete.
Die zentralen Fragestellungen in diesem Kontext lauten: Welche Mittel und Methoden der Wahlkampfführung hat die Partei bei der Bundestagswahl 2009 angewendet? Aus welcher Ausgangslage heraus traten die Nationaldemokraten den Wahlkampf an? Welche thematische Schwerpunktsetzung verfolgte die Partei? Wurde verstärkt ein Angriffs-, Personen-, oder Themenwahlkampf geführt und auf welche speziellen Begriffe und Botschaften setzte die NPD?
Ferner gilt es zu überprüfen, ob zwischen diesen einzelnen Mitteln und Methoden ein systematischer Zusammenhang erkennbar ist, und falls dies der Fall sein sollte, wie dieser Zusammenhang konkret ausgesehen hat.
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