Organisationen - Von der Theorie zur Praxis
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.08.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
86 (Printausgabe)
Dateigröße
3537 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640978267
Masterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: Sehr gut, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel der vorliegende Master Thesis "Organisationen - Von der Theorie zur Praxis" war, den Leser/innen den aktuellen Stand darzustellen, aber auch mit den Entwicklungen aus den letzten ein bis zwei Jahrzehnten mit wichtigen Erkenntnisgegenständen des Fachgebiets der betrieblichen Organisation vertraut zu machen.
Organisation im instrumentellen Sinne ist dabei als eine zentrale Managementaufgabe zu charakterisieren, die für die zielorientierte Steuerung von Unternehmen unverzichtbar ist.
Wir haben gesehen, dass zunächst klassische Perspektiven wie Weber oder Taylor wesentliche Impulse für das Verstehen und die Gestaltung von Organisation beigesteuert haben. Im Laufe der Zeit wurden ihre Ansätze erheblich erweitert und um viele Facetten bereichert. Bei der betrieblichen Organisation handelt es sich um eine anspruchsvolle und von vielen anderen Fragen kaum sinnvoll zu trennende Grundfunktion.
Nimmt man einige Entwicklungslinien der letzten ein bis zwei Jahrzehnte heraus wie etwa die Entdeckung der Unternehmenskultur, die Beschwörung des Leitbildes der "Lernenden Organisation" oder die Postulierung eines "Total Quality Management", so könnte man durchaus den Eindruck bekommen, die Ära der tragenden Grundprinzipien klassischer Organisationsvorstellungen wie hohe Spezialisierung, funktionale Organisation oder Fremdkoordination neige sich unwiderruflich ihrem Ende zu.
Das Steuerungsmittel "Organisation" kann nach den Erfahrungen aus der Erfolgsära seine Effizienz vor allem dann entfalten, wenn die Aufgabenbedingungen gut vorhersehbar und immer wiederkehrend sind.
Aber man sollte nicht zu schwarz malen. Ein gewisses Quantum an formaler Ordnung, an stabilisierender Struktur wird auch in Zukunft bleiben, zumal sie die Voraussetzung für jede Systembildung ist. Das Festfügen und "Einfrieren" von zumindest vorläufig bewährten Regeln und Routinen weist unverändert erhebliche Effizienzvorteile gegenüber einem Zustand chronischer Strukturlosigkeit auf.
Man darf für die Zukunft gespannt sein, wie sich die betriebliche Organisation in diesem Spannungsfeld zwischen Fremd- und Selbstorganisation entwickeln wird. In den meisten Unternehmen wird es in absehbarer Zeit bei Annäherungen und Zwischenlösungen bleiben, vielleicht in geistiger Anlehnung an das bekannte konfuzianische Motto "Der Weg ist das Ziel".
Organisation im instrumentellen Sinne ist dabei als eine zentrale Managementaufgabe zu charakterisieren, die für die zielorientierte Steuerung von Unternehmen unverzichtbar ist.
Wir haben gesehen, dass zunächst klassische Perspektiven wie Weber oder Taylor wesentliche Impulse für das Verstehen und die Gestaltung von Organisation beigesteuert haben. Im Laufe der Zeit wurden ihre Ansätze erheblich erweitert und um viele Facetten bereichert. Bei der betrieblichen Organisation handelt es sich um eine anspruchsvolle und von vielen anderen Fragen kaum sinnvoll zu trennende Grundfunktion.
Nimmt man einige Entwicklungslinien der letzten ein bis zwei Jahrzehnte heraus wie etwa die Entdeckung der Unternehmenskultur, die Beschwörung des Leitbildes der "Lernenden Organisation" oder die Postulierung eines "Total Quality Management", so könnte man durchaus den Eindruck bekommen, die Ära der tragenden Grundprinzipien klassischer Organisationsvorstellungen wie hohe Spezialisierung, funktionale Organisation oder Fremdkoordination neige sich unwiderruflich ihrem Ende zu.
Das Steuerungsmittel "Organisation" kann nach den Erfahrungen aus der Erfolgsära seine Effizienz vor allem dann entfalten, wenn die Aufgabenbedingungen gut vorhersehbar und immer wiederkehrend sind.
Aber man sollte nicht zu schwarz malen. Ein gewisses Quantum an formaler Ordnung, an stabilisierender Struktur wird auch in Zukunft bleiben, zumal sie die Voraussetzung für jede Systembildung ist. Das Festfügen und "Einfrieren" von zumindest vorläufig bewährten Regeln und Routinen weist unverändert erhebliche Effizienzvorteile gegenüber einem Zustand chronischer Strukturlosigkeit auf.
Man darf für die Zukunft gespannt sein, wie sich die betriebliche Organisation in diesem Spannungsfeld zwischen Fremd- und Selbstorganisation entwickeln wird. In den meisten Unternehmen wird es in absehbarer Zeit bei Annäherungen und Zwischenlösungen bleiben, vielleicht in geistiger Anlehnung an das bekannte konfuzianische Motto "Der Weg ist das Ziel".
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