Warum der Empowerment-Ressourcenansatz eine Alternative ist!
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.05.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
275 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640919864
Essay aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Strafprozessrecht, Kriminologie, Strafvollzug, Note: 2,3, Universität Hamburg (Institut für Weiterbildung e. V.), Veranstaltung: Weiterbildender Masterstudiengang, Sprache: Deutsch, Abstract: Vielfältigste Ursachenforschungen von Verbrechen und über Verbrecher macht die Kriminologie zu einer interessanten und offenen Wissenschaft. Sie hat nicht nur die Pflicht, auf diese Ursachen hinzuweisen, sondern auch die Verantwortung, nach alternativen Reaktionen, d. h. nach Kontroll-Massnahmen zu fahnden und diese zu unterstützen. Strafe dient der General- und Spezialprävention, wobei gefragt werden muss, ob die angestrebten Ziele - Festigung der Normtreue, Besserung der Straftäter, Abschreckung - durch Strafe erreicht werden kann, da die Strafgesetzgebung weder Verhaltens-änderungen beachtet noch den Umgang mit Alternativen lehrt.
Der Empowerment-Ressourcenansatz ist ein grundlegend neues Konzept im Bereich alternativer kriminologischer Reaktionen. Für den Ansatz gibt es zahlreiche Betätigungsfelder: Im Strafrecht im Rahmen von spezial-präventiven Trainingsmassnahmen oder als gerichtliche Auflage im Rahmen von Diversionsmassnahmen. Auf der Mikro- und Makroebene eines Gesellschaftssystems eignet er sich für mannigfache Massnahmen zur Förderung von Demokratie, Toleranz und Vielfalt im Bereich von Er-ziehung und Bildung. Er eignet sich aber auch für Bürgerinitiativen, um z. B. Elterninteressen durch-zusetzen, die sich vom Staat mit ihren Erziehungsproblemen im Stich gelassen fühlen. Dieser Ansatz kann dazu beitragen, das Gruppendenken, das uns trennt, zu überwinden und uns veranlassen, neue Wege zu gehen. Er fördert Hoffnung: die elementare personale Ressource gegen Gewalt, Hass und Vorurteile. Verbrechen - und das ist meine Hoffnung - sollte nicht dämonisiert, sondern geduldig nach Ressourcen und Fähigkeiten zur Konfliktbearbeitung gesucht werden. Rückschläge, die es zweifellos zu bewältigen gilt, werden im Wissen, dass all das schwierig und ungewiss ist, mit zunehmender Gelassen-heit und Geduld gemeistert.
Der Empowerment-Ressourcenansatz ist ein grundlegend neues Konzept im Bereich alternativer kriminologischer Reaktionen. Für den Ansatz gibt es zahlreiche Betätigungsfelder: Im Strafrecht im Rahmen von spezial-präventiven Trainingsmassnahmen oder als gerichtliche Auflage im Rahmen von Diversionsmassnahmen. Auf der Mikro- und Makroebene eines Gesellschaftssystems eignet er sich für mannigfache Massnahmen zur Förderung von Demokratie, Toleranz und Vielfalt im Bereich von Er-ziehung und Bildung. Er eignet sich aber auch für Bürgerinitiativen, um z. B. Elterninteressen durch-zusetzen, die sich vom Staat mit ihren Erziehungsproblemen im Stich gelassen fühlen. Dieser Ansatz kann dazu beitragen, das Gruppendenken, das uns trennt, zu überwinden und uns veranlassen, neue Wege zu gehen. Er fördert Hoffnung: die elementare personale Ressource gegen Gewalt, Hass und Vorurteile. Verbrechen - und das ist meine Hoffnung - sollte nicht dämonisiert, sondern geduldig nach Ressourcen und Fähigkeiten zur Konfliktbearbeitung gesucht werden. Rückschläge, die es zweifellos zu bewältigen gilt, werden im Wissen, dass all das schwierig und ungewiss ist, mit zunehmender Gelassen-heit und Geduld gemeistert.
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