Paul Morels psychologische und sexuelle Entwicklung
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.10.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
666 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638221849
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,7, Universität Trier (Fachbereich II), Veranstaltung: PS: 2 Bildungsromane: J. Joyce und D.H. Lawrence, Sprache: Deutsch, Abstract: Als D.H. Lawrence Sons and Lovers verfasst, legt er zwischendurch immer wieder
Schreibpausen ein. Zuerst versehen mit dem Arbeitstitel Paul Morel beginnt er 1910
den Roman. Im darauffolgenden Jahr schafft er es jedoch nicht, das Werk zu
beenden und lässt es fürs erste auf sich beruhen. Erst 1912 nimmt er die Arbeit an
Paul Morel wieder auf. Er nimmt weitere Änderungen vor und lässt neugewonnene
Eindrücke und Erfahrungen miteinfliessen. Den Titel wandelt er nun in Sons and
Lovers um, da es das Thema des Werkes besser beschreibt. Im Mai 1913 wird Sons
and Lovers endlich veröffentlicht. 1912 war Lawrence nach Eastwood
zurückgekehrt, um den Roman endlich zu vollenden und dabei auch die Meinung von
Jessie Chambers dazu zu hören:
Jessie Chambers had made the notes she had promised to make; and she read the new
draft of the novel as he wrote it, very fast. It was one of the turning points in his career,
this creation of the revised Paul Morel in the Eastwood house he was sharing with his
sisters and his father, while showing the manuscript to Jessie, the representative of his past
life. Hewas surrounded by the past but, for the first time, was trying to get it into real
perspective and to understand what had really happened between his parents and to
himself when young. 1
Sons and Lovers ist zum Teil eine Autobiographie von D.H. Lawrence, wie in
Kapitel 1 im direkten Vergleich seiner eigenen Lebensgeschichte mit der des
Protagonisten Paul Morel herausgestellt wird. Kapitel 2 widmet sich den
psychologischen Aspekten im Buch und nimmt dabei speziellen Bezug auf die Lehre
von Professor Sigmund Freud. In besonderer Weise wird - um auch dem Titel des
Buches gerecht zu werden- die aussergewöhnliche Beziehung zwischen Mutter und
Sohn /Söhnen unter die Lupe genommen. Der Vater, Walter Morel, findet in dem
Roman kaum Beachtung. Er ist eine wenig entwickelte Nebenfigur und wird
hauptsächlich negativ charakterisiert.
Ebenfalls in Kapitel 2 beschäftige ich mich mit der sexuellen Entwicklung von Paul
Morel. Erotik spielt in Lawrences Werken eine bedeutsame Rolle. Seiner Theorie
nach bedeutet Sex eine Art von Freiheit. Es ist eine psychische Balance, die
losgelöst ist von allen Zwängen der Aussenwelt. In seinen Bildungsromanen steht
sexuelle Erfahrung sehr oft für einen Weg zur Selbsterkenntnis. Patricia Alden
beschreibt die Wirkung von Lawrences Romanen wie folgt:
[...]
Schreibpausen ein. Zuerst versehen mit dem Arbeitstitel Paul Morel beginnt er 1910
den Roman. Im darauffolgenden Jahr schafft er es jedoch nicht, das Werk zu
beenden und lässt es fürs erste auf sich beruhen. Erst 1912 nimmt er die Arbeit an
Paul Morel wieder auf. Er nimmt weitere Änderungen vor und lässt neugewonnene
Eindrücke und Erfahrungen miteinfliessen. Den Titel wandelt er nun in Sons and
Lovers um, da es das Thema des Werkes besser beschreibt. Im Mai 1913 wird Sons
and Lovers endlich veröffentlicht. 1912 war Lawrence nach Eastwood
zurückgekehrt, um den Roman endlich zu vollenden und dabei auch die Meinung von
Jessie Chambers dazu zu hören:
Jessie Chambers had made the notes she had promised to make; and she read the new
draft of the novel as he wrote it, very fast. It was one of the turning points in his career,
this creation of the revised Paul Morel in the Eastwood house he was sharing with his
sisters and his father, while showing the manuscript to Jessie, the representative of his past
life. Hewas surrounded by the past but, for the first time, was trying to get it into real
perspective and to understand what had really happened between his parents and to
himself when young. 1
Sons and Lovers ist zum Teil eine Autobiographie von D.H. Lawrence, wie in
Kapitel 1 im direkten Vergleich seiner eigenen Lebensgeschichte mit der des
Protagonisten Paul Morel herausgestellt wird. Kapitel 2 widmet sich den
psychologischen Aspekten im Buch und nimmt dabei speziellen Bezug auf die Lehre
von Professor Sigmund Freud. In besonderer Weise wird - um auch dem Titel des
Buches gerecht zu werden- die aussergewöhnliche Beziehung zwischen Mutter und
Sohn /Söhnen unter die Lupe genommen. Der Vater, Walter Morel, findet in dem
Roman kaum Beachtung. Er ist eine wenig entwickelte Nebenfigur und wird
hauptsächlich negativ charakterisiert.
Ebenfalls in Kapitel 2 beschäftige ich mich mit der sexuellen Entwicklung von Paul
Morel. Erotik spielt in Lawrences Werken eine bedeutsame Rolle. Seiner Theorie
nach bedeutet Sex eine Art von Freiheit. Es ist eine psychische Balance, die
losgelöst ist von allen Zwängen der Aussenwelt. In seinen Bildungsromanen steht
sexuelle Erfahrung sehr oft für einen Weg zur Selbsterkenntnis. Patricia Alden
beschreibt die Wirkung von Lawrences Romanen wie folgt:
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