G.W.F. Hegel: Phänomenologie des Geistes - Selbständigkeit und Unselbständigkeit des Selbstbewusstseins, Herrschaft und Knechtschaft
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.05.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
503 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638273947
Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: gut (2), Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg) (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Idealismus-Materialismus-Kritik, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn des Studiums erfuhren wir, dass ein Leistungsnachweis in Philosophie für
das Vordiplom erforderlich ist. Zunächst konnten wir den Zusammenhang zur
Pädagogik nicht erkennen, doch nach einigen Veranstaltungen in Pädagogik ist uns der
Bezug deutlich geworden. Nachdem wir dann die ersten Philosophieseminare besucht
hatten, waren wir erst einmal entmutigt, da vorausgesetzt wurde, dass die
Seminarteilnehmer ein Vorwissen aus der Schule mitbringen. Allerdings hatten wir
dieses Vorwissen nicht, und somit war die Philosophie absolutes 'Neuland' für uns. Wir
hatten daher sogar Schwierigkeiten, dem Inhalt eines Proseminares zu folgen, und so
konzentrierten wir uns erst einmal auf die übrigen Leistungsnachweise. Doch schliesslich
'wagten' wir uns dann doch an eine Hausarbeit in Philosophie heran.
Zunächst hatten wir grosse Probleme, den Inhalt des Werkes zu verstehen, da es schwer
ist, Hegels sehr abstrakte Denkweise zu verfolgen und sind deshalb mit Unbehagen an
die Arbeit gegangen. Nach intensiver Beschäftigung jedoch empfanden wir die
'Geschichte' des Herrn und des Knechtes sogar interessant.
Aufgrund dieser Schwierigkeiten waren wir erleichtert über die folgenden Aussagen, die
wir aus der von uns bearbeiteten Literatur herausgezogen haben. Denn auch in dieser
wird auf die Schwierigkeiten, Hegel zu verstehen, eingegangen.
"Der Leser, der die verschiedenen Teile des Werkes verstehen soll, muss schon im
'Element der Philosophie' zu Hause sein. Das 'Wir', das so oft erscheint, meint nicht
Alltagsmenschen, sondern Philosophen."(Herbert Marcuse, Vernunft und Revolution,
Hegel und die Entstehung der Gesellschaftstheorie, S. 91)
"Der Versuch einer Interpretation lässt uns sehr bald auflaufen wie ein Schiff auf felsiger
Klippe. Ein Verstehen kann immer nur schubweise erfolgen und wird schnell wieder
abgerissen durch rational unzugängliche Partien."(Horst Althaus, Hegel und die
heroischen Jahre der Philosophie S. 195)
Chistoph Helferich widmet in seinem Buch: G.W.Fr. Hegel den
Verständnisschwierigkeiten ein ganzes Kapitel. In diesem zitiert er u.a. Theodor W.
Adorno, der eingesteht, dass es mit Schwierigkeiten verbunden ist, Zugang zu Hegel zu
finden: [...]
das Vordiplom erforderlich ist. Zunächst konnten wir den Zusammenhang zur
Pädagogik nicht erkennen, doch nach einigen Veranstaltungen in Pädagogik ist uns der
Bezug deutlich geworden. Nachdem wir dann die ersten Philosophieseminare besucht
hatten, waren wir erst einmal entmutigt, da vorausgesetzt wurde, dass die
Seminarteilnehmer ein Vorwissen aus der Schule mitbringen. Allerdings hatten wir
dieses Vorwissen nicht, und somit war die Philosophie absolutes 'Neuland' für uns. Wir
hatten daher sogar Schwierigkeiten, dem Inhalt eines Proseminares zu folgen, und so
konzentrierten wir uns erst einmal auf die übrigen Leistungsnachweise. Doch schliesslich
'wagten' wir uns dann doch an eine Hausarbeit in Philosophie heran.
Zunächst hatten wir grosse Probleme, den Inhalt des Werkes zu verstehen, da es schwer
ist, Hegels sehr abstrakte Denkweise zu verfolgen und sind deshalb mit Unbehagen an
die Arbeit gegangen. Nach intensiver Beschäftigung jedoch empfanden wir die
'Geschichte' des Herrn und des Knechtes sogar interessant.
Aufgrund dieser Schwierigkeiten waren wir erleichtert über die folgenden Aussagen, die
wir aus der von uns bearbeiteten Literatur herausgezogen haben. Denn auch in dieser
wird auf die Schwierigkeiten, Hegel zu verstehen, eingegangen.
"Der Leser, der die verschiedenen Teile des Werkes verstehen soll, muss schon im
'Element der Philosophie' zu Hause sein. Das 'Wir', das so oft erscheint, meint nicht
Alltagsmenschen, sondern Philosophen."(Herbert Marcuse, Vernunft und Revolution,
Hegel und die Entstehung der Gesellschaftstheorie, S. 91)
"Der Versuch einer Interpretation lässt uns sehr bald auflaufen wie ein Schiff auf felsiger
Klippe. Ein Verstehen kann immer nur schubweise erfolgen und wird schnell wieder
abgerissen durch rational unzugängliche Partien."(Horst Althaus, Hegel und die
heroischen Jahre der Philosophie S. 195)
Chistoph Helferich widmet in seinem Buch: G.W.Fr. Hegel den
Verständnisschwierigkeiten ein ganzes Kapitel. In diesem zitiert er u.a. Theodor W.
Adorno, der eingesteht, dass es mit Schwierigkeiten verbunden ist, Zugang zu Hegel zu
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