Rinconete y Cortadillo und andere Schelme der Neuzeit
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.10.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
499 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638550666
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Allgemeine u. Vergleichende Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Pikaro und seine Brüder, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit ist der näheren Untersuchung und Analyse einer der Novellen aus dem 1613 erschienenden und von dem spanischen Schriftsteller Miguel de Cervantes Saavedra (1547-1616) verfassten Band Novelas Ejemplares (Die Beispielhaften Novellen) gewidmet. Es handelt sich hierbei um die Erzählung Rinconete y Cortadillo, die im weiteren Verlauf dieser Abhandlung unter dem Gesichtspunkt ihrer pikaresken Merkmale und der sie von anderen Schelmenerzählungen unterscheidenden Elemente besprochen werden soll. Es werden daher immer wieder Vergleiche und Gegenüberstellungen der Novelle von Cervantes mit anderen Werken desselben Genres allerdings aus verschiedenen Epochen (bis ins 20 Jh.) vorgenommen werden. Dass die vorliegende Novelle kein rein fiktives, sondern auch ein die damalige alltägliche Wirklichkeit widerspiegelndes Werk darstellt, lässt sich u. a. der Tatsache entnehmen, dass der Autor selbst einst in die Lage geriet, sich mit zahlreichen Vertretern der niedrigsten sozialen Schichten des Spaniens des Goldenen Jahrhunderts (Siglo de Oro, ca. 1492-1680) von Angesicht zu Angesicht auseinanderzusetzen. Cervantes wurde 1597 wegen Unterschlagung öffentlicher Mittel während seiner Tätigkeit als Finanzbeamter zu einer Haftstrafe verurteilt, die er in einem der fünf sevillanischen Gefängnisse, der Cárcel Real de Sevilla, verbrachte. Demnach wird Rinconete y Cortadillo, wie auch viele weitere Schelmenerzählungen, einem relativ hohen Anspruch auf Authentizität durchaus gerecht und offeriert dem Leser somit einen repräsentativen sozialen Querschnitt der Bevölkerung und eine Beschreibung der Zustände im damaligen Sevilla.
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