Lernprozesse und Interesse an außerschulischen Lernorten Versuch einer lern- und interessentheoretischen Zusammenführung und ihre Bedeutung für Konzepte der Kinder-Uni und des UniLabs
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
23.02.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
104 (Printausgabe)
Dateigröße
2158 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668402775
Nach der Vorstellung von vier Interessentheorien kommt in der Zusammenführung von Lernen und Interesse heraus, dass Interesse als Teil von Aufmerksamkeit fungiert. Durch den personalen Interessenhorizont werden Interessenhandlungen vollzogen, die durch einen vertieften Umgang mit dem Gegenstand theoretisch Lernprozesse wahrscheinlicher machen.
In der Begleitstudie der Münsteraner Kinder-Uni wird deutlich, dass einmalige Besuche des ausserschulischen Lernortes das Interesse der Kinder für Wissenschaft nicht wecken. Die Begleitstudie des UniLabs zeigt, dass mehrmalige, in den Unterricht eingebundene Besuche hingegen für ein stabiles Interesse sorgen. Einer solchen Einbindung bedarf es der Kinder-Uni noch. Eine Aussage zu den Vollzügen von Lernprozessen konnten beide Begleitstudien nicht bieten.
Im Ergebnis kann im Ergebnis vermutet werden, dass sich in der Kinder-Uni eher Lernprozesse zu den vorgestellten Themen ereignen, wenn die Durchführung auf ein stabiles Interesse ausgelegt ist. Um in Zukunft mögliche Lernprozesse in ausserschulischen Lernorten zu erforschen, bietet sich ein Ausblick zum Forschungskonzept der Innsbrucker Vignettenforschung an, in dessen Durchführung eigene Erzählungen der Probanden im Forscherplenum intersubjektiv interpretiert werden.
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