Die Etablierung von Videostandards Krieg der Formate zwischen VHS und Betamax, DVD und DIVX sowie HD-DVD und Blu-Ray
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.03.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
305 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656614586
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management, Note: 1,7, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Etablierung von Videostandards auseinander. Seit der massenweisen Verbreitung von Heimvideorekordern in den 1970er Jahren kam es zu diversen wirtschaftlichen Auseinandersetzungen zwischen Anbietern verschiedener Videoformate, die nicht miteinander kompatibel sind. Verständlicherweise sind die Hersteller der einzelnen Formate danach bestrebt, dass sich ihr Format als Standard auf dem Markt durchsetzt. Formatkriege im Bereich der Technik und Technologie gibt es im Übrigen schon seit sehr langer Zeit. Beispielsweise gab es im späten 19. Jahrhundert ein Formatkrieg bezüglich Wechselstrom und Gleichstrom oder in den 1930er Jahren im Bereich der Schreibmaschinen-Tastaturbelegung (so genanntes QWERTY-System vs. Dvorak-System).
In der vorliegenden Arbeit werden zunächst die Grundzüge der Netzwerkökonomie dargelegt. Hierbei werden die Mechanismen identifiziert, die dazu führen, dass sich bestimmte Produkte respektive Medienformate zu einem allgemeinen Standard entwickeln, der sowohl für die Herstellerunternehmen, als auch für die Konsumenten mit weit reichenden Konsequenzen verbunden ist. Diesbezüglich werden auch die strategischen Möglichkeiten diskutiert, die Unternehmen bei der Etablierung eines Medienstandards zur Verfügung stehen.
Diese Mechanismen der Standardisierung werden anhand dreier Beispiele illustriert, nämlich anhand des Formatkriegs zwischen den Videoformaten VHS und Betamax in den späten 1970er Jahren sowie anhand den Konkurrenzformaten DVD und DivX sowie HD-DVD und Blu-Ray im digitalen Videozeitalter. In diesem Kontext werden jeweils die allgemeinen Kennzeichen dieser Formate kurz skizziert und die Strategien der jeweiligen Herstellerunternehmen bei der Durchsetzung eines neuen Standards analysiert. Hierbei werden insbesondere die Probleme thematisiert, die sich bei der Etablierung eines Standards gezeigt haben. Darüber hinaus wird veranschaulicht, wie sich die einzelnen Standards auf dem Markt durchgesetzt haben. In diesem Zusammenhang erfolgt eine Bewertung, ob sich tatsächlich der qualitativ bessere Standard durchgesetzt hat, oder ob für den Markterfolg andere Faktoren ausschlaggebend waren.
In der vorliegenden Arbeit werden zunächst die Grundzüge der Netzwerkökonomie dargelegt. Hierbei werden die Mechanismen identifiziert, die dazu führen, dass sich bestimmte Produkte respektive Medienformate zu einem allgemeinen Standard entwickeln, der sowohl für die Herstellerunternehmen, als auch für die Konsumenten mit weit reichenden Konsequenzen verbunden ist. Diesbezüglich werden auch die strategischen Möglichkeiten diskutiert, die Unternehmen bei der Etablierung eines Medienstandards zur Verfügung stehen.
Diese Mechanismen der Standardisierung werden anhand dreier Beispiele illustriert, nämlich anhand des Formatkriegs zwischen den Videoformaten VHS und Betamax in den späten 1970er Jahren sowie anhand den Konkurrenzformaten DVD und DivX sowie HD-DVD und Blu-Ray im digitalen Videozeitalter. In diesem Kontext werden jeweils die allgemeinen Kennzeichen dieser Formate kurz skizziert und die Strategien der jeweiligen Herstellerunternehmen bei der Durchsetzung eines neuen Standards analysiert. Hierbei werden insbesondere die Probleme thematisiert, die sich bei der Etablierung eines Standards gezeigt haben. Darüber hinaus wird veranschaulicht, wie sich die einzelnen Standards auf dem Markt durchgesetzt haben. In diesem Zusammenhang erfolgt eine Bewertung, ob sich tatsächlich der qualitativ bessere Standard durchgesetzt hat, oder ob für den Markterfolg andere Faktoren ausschlaggebend waren.
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