Insolvenzantragspflicht im GmbH-Recht
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.12.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
638 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668369078
Jährlich müssen in Deutschland zehntausende Unternehmen Insolvenz anmelden. Sie ist meist der letzte Schritt eines Unternehmens, der sich durch eine langanhaltende Zeit der Krise angekündigt hat. Laut
1 InsO ist das Ziel eines Insolvenzverfahrens, das gesamte Vermögen des Insolvenzschuldners zur gemeinschaftlichen Befriedigung seiner Gläubiger zu verwerten. Desweiteren soll ein Wettlauf der Gläubiger verhindert werden, um ein geordnetes Verfahren und eine gleichmässige Verteilung auf alle Gläubiger sicherzustellen. Allem voran steht die Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrages.
Die Insolvenzantragspflicht hat im GmbH-Recht hat eine grosse Bedeutung für die organschaftlichen Vertreter einer GmbH als juristische Personen. Sie unterliegen bei Verletzung der Antragstellung einer nicht zu unterschätzenden Haftungsgefahr. Daher ist es unbedingt notwendig den Insolvenzantrag frühzeitig zu stellen, um etwaigen Haftungsansprüchen zu entgehen. Anträge auf Eröffnung von Insolvenzverfahren werden nämlich regelmässig verspätet, und oft erst viele Monate nach Eintritt des Insolvenzgrundes gestellt.
Zu beachten ist, dass die verspätete Insolvenzantragstellung neben der zivilrechtlichen Haftung auch zu einer strafrechtlichen Haftung des Vertretungsorgans der GmbH, also des Geschäftsführers, führen kann.
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