Teilnehmerorientierte Prüfungen zur Gestaltung von Lernprozessen bei der Zwischenprüfung im Rahmen der staatlich anerkannten Weiterbildung zur Fachkra
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.04.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
48 (Printausgabe)
Dateigröße
10929 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668438873
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Erwachsenenbildung, Note: 1,0, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (DISC), Veranstaltung: Erwachsenenbildung, Sprache: Deutsch, Abstract: Teilnehmerorientierung nimmt als Leitprinzip didaktischen Handelns im Zuge der "reflexiven Wende" seit den 80er Jahren in der Erwachsenenbildung einen bedeutenden Stellenwert ein.
Mit ihren Bedeutungselementen Antizipation der Teilnehmenden in der didaktischen Planung, Partizipation der Teilnehmenden an der Bildungsveranstaltung Identitätsbezug, dem Abbau von Gefälle zwischen Lehrenden und Lernenden und einem selbstgesteuertes Agieren der Lerngruppe lenkt sie die Aufmerksamkeit auf den Teilnehmenden als Subjekt und signalisiert eine stärkere Individualisierung in der Erwachsenenbildung mit der Betrachtung vom Teilnehmenden her. Teilnehmerorientierung ermöglicht darüber hinaus aus system- konstruktivistischer Sicht das Anschlusslernen, also ein Anknüpfen an bestehende kognitive Strukturen und davon ausgehend ein Fortführen des Lerngegenstandes.
In der Praxis der gesetzlich reglementierten Weiterbildungsangebote werden zwar Seminarveranstaltungen didaktisch zunehmend teilnehmerorientiert geplant und durchgeführt, Prüfungen als möglicher Bestandteil dieser Veranstaltungen in ihrer didaktischen Funktion allerdings wenig in diese Planungen einbezogen. Dies mag einerseits den formalen Prüfungsanforderungen geschuldet sein, andererseits jedoch auch einem nicht hinreichenden Forschungsgeschehen im Hinblick auf die Wirkungen von Prüfungen auf den Lernprozess selbst, weder auf das der jeweiligen Prüfung zeitlich vorangehende Lernen noch auf die daran anknüpfenden Lernprozesse. Letztendlich beeinflusst aber kaum ein anderes didaktisches Element den Lernprozess so nachhaltig, wie das Format der daran anschliessenden Prüfungen, da Lernende ihren Lernprozess eben auf das erfolgreiche Absolvieren dieser Prüfungen hin ausrichten.
Dieser Situation der wenig Widerhall findenden Theoriediskussion zu Teilnehmerorientierung in Prüfungssituationen wird sich die Verfasserin praxisorientiert zuwenden.
Als Leiterin einer Weiterbildungsstätte für Gesundheitsfachberufe beschreibt sie nachfolgend ihre auf dieser Problematik basierenden Überlegungen zu einer teilnehmerorientierten Konzeption einer zertifizierten Zwischenprüfung in der staatlich anerkannten, modularisierten Weiterbildung zur Fachkraft für sozialpsychiatrische Betreuung (FSB)in deren veränderter Auswirkung auf den Lernprozess der Teilnehmenden.
Mit ihren Bedeutungselementen Antizipation der Teilnehmenden in der didaktischen Planung, Partizipation der Teilnehmenden an der Bildungsveranstaltung Identitätsbezug, dem Abbau von Gefälle zwischen Lehrenden und Lernenden und einem selbstgesteuertes Agieren der Lerngruppe lenkt sie die Aufmerksamkeit auf den Teilnehmenden als Subjekt und signalisiert eine stärkere Individualisierung in der Erwachsenenbildung mit der Betrachtung vom Teilnehmenden her. Teilnehmerorientierung ermöglicht darüber hinaus aus system- konstruktivistischer Sicht das Anschlusslernen, also ein Anknüpfen an bestehende kognitive Strukturen und davon ausgehend ein Fortführen des Lerngegenstandes.
In der Praxis der gesetzlich reglementierten Weiterbildungsangebote werden zwar Seminarveranstaltungen didaktisch zunehmend teilnehmerorientiert geplant und durchgeführt, Prüfungen als möglicher Bestandteil dieser Veranstaltungen in ihrer didaktischen Funktion allerdings wenig in diese Planungen einbezogen. Dies mag einerseits den formalen Prüfungsanforderungen geschuldet sein, andererseits jedoch auch einem nicht hinreichenden Forschungsgeschehen im Hinblick auf die Wirkungen von Prüfungen auf den Lernprozess selbst, weder auf das der jeweiligen Prüfung zeitlich vorangehende Lernen noch auf die daran anknüpfenden Lernprozesse. Letztendlich beeinflusst aber kaum ein anderes didaktisches Element den Lernprozess so nachhaltig, wie das Format der daran anschliessenden Prüfungen, da Lernende ihren Lernprozess eben auf das erfolgreiche Absolvieren dieser Prüfungen hin ausrichten.
Dieser Situation der wenig Widerhall findenden Theoriediskussion zu Teilnehmerorientierung in Prüfungssituationen wird sich die Verfasserin praxisorientiert zuwenden.
Als Leiterin einer Weiterbildungsstätte für Gesundheitsfachberufe beschreibt sie nachfolgend ihre auf dieser Problematik basierenden Überlegungen zu einer teilnehmerorientierten Konzeption einer zertifizierten Zwischenprüfung in der staatlich anerkannten, modularisierten Weiterbildung zur Fachkraft für sozialpsychiatrische Betreuung (FSB)in deren veränderter Auswirkung auf den Lernprozess der Teilnehmenden.
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