Produktbild: Havelgift

Havelgift Brandenburg-Krimi

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.05.2017

Verlag

Prolibris

Seitenzahl

210

Maße (L/B/H)

21.6/13.2/1.6 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95475-148-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.05.2017

Verlag

Prolibris

Seitenzahl

210

Maße (L/B/H)

21.6/13.2/1.6 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95475-148-8

Herstelleradresse

Prolibris Verlag
Rasenallee 23 d
34128 Kassel
DE

Email: buero@prolibris-verlag.d

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  • Sasses_Reich_der_Bücher

    aus Brandenburg an der Havel

    5/5

    11.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Heimatkrimi mit Humor und Spannung

    Ein Havelkrimi aus der Stadt wo man selbst wohnt. Es ist schön anzusehen welche Orte für ein Buch verwendet werden. Hier handelt es sich um eine ältere Version von Brandenburg. Sehr interessanter Fall, in dieser Geschichte, der das Lesen noch um so spannender macht. auch die Redensart der Protagonisten lässt den Leser hier etwas schmunzeln. Die Protagonisten selbst sind mir sehr sympathisch erschienen,man wollte von den einzelnen sehr gerne mehr erfahren. Angenehme Schreibweise macht das Lesen zu einem Vergnügen. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen. Heimatkrimi, mit ein wenig Humor und Spannung. Klare Leseempfehlung

  • Elke Seifried

    aus Gundelfingen

    5/5

    01.07.2017

    Buch (Taschenbuch)

    auf den Spuren der Medusa

    Dies ist bereits der sechste Brandenburg Krimi des Autors, für mich war es der erste und wird mit Sicherheit nicht der letzte bleiben. Es geht mit einem erschütternden Prolog aus dem Jahr 1951 los, welche Grausamkeiten müssen hier zwei „Kindlein“ von einem Heuboden herab beobachten? Dann wechselt die Geschichte ins Jahr 1996. Jo Barrus, pensionierter Kriminalist, hat den Arbeitgeber gewechselt und arbeitet, „jetzt beim römischen Gott der animalischen Befruchtung und des Weins, wobei mein Tätigkeitsschwerpunkt weiter beim Wein liegt." Als Privatermittler ohne Auftrag genießt er daher schon vormittags um elf den vierten Grauburgunder, als Eva, ehemalige Schulkollegin und Ärztin an der berüchtigten Imhotep Klinik, mit seiner Visitenkarte Hildis Eck betritt. Er soll für sie nach ihrem verschwundenen Liebhaber, einem jungen Pfleger der Klinik, suchen. Wenig später hat seine Detektei auch dessen Frau mit der gleichen Bitte als Klientin. Als fest steht, dass der Pfleger Opfer eines tödlichen Giftes geworden ist, mit welchem die Klinik ebenfalls forscht, ist der Kriminalist in Barrus geweckt. Dabei stößt er auf Medikamentenskandale nicht nur aus der Zeit vor der Wende, die bis in das Gesundheitsministerium führen und auch seine eigene Familie betreffen. Wird er mit Unterstützung seiner »illustren Sonntagsrunde« alle Rätsel lösen und die Verbrecher überführen können? Als Leser darf man Barrus bei seinen Ermittlungen begleiten, aber auch Berit, seine Nichte, die hauptsächlich mit Imre aus der Sonntagsrunde gemeinsame Sache macht. Die Ermittlungen sind spannend, stellenweise auch richtig gefährlich und mehr als rasant. Langeweile kommt hier durch unzählige Verstrickungen und neue Entwicklungen sicher nicht auf. Zusätzlichen Gänsehautfaktor verschafft die Perspektive der „Kindlein“ von Prolog, haben sich die beiden mit ihrer seltsamen Kürbissuppe und der Brechstange zu furchtbaren Mördern entwickelt? An Leichen mangelt es ebenfalls nicht und allzu zart darf man vielleicht nicht besaitet sein, ein irrer Massenmörder kreuzt nämlich auch noch den Ermittlungsweg. Der spritzig, rasante Sprachstil macht das Lesen zum Vergnügen, die Seiten sind regelrecht dahin geflogen und der Krimi war mehr als schnell verschlungen. Man darf unheimlich viel schmunzeln. Sei es bei Dialogen zwischen Feller, seinem ehemaligen Kollegen und Barrus, der ihm nicht nur einmal mit Worten wie, es ist eine "Auftraggeberin, und dieser Fakt ist, vereint mit der Tatsache, dass sehr viel Geld im Spiel ist, was dich in einen brünftigen Moschusochsen verwandelt!“ oder auch Jos „Ja die rosa Giraffe und das grüne Einhorn“, auf die Frage eines Polizisten, ob er schon wisse, was fehlt, als die beiden das erste Mal einen Wohnungseinbruch besichtigen. Spritzig, spaßige Gedanken wie „sich Lesen und Willi seit jeher wie zwei gleichnamige Pole abstoßen.“ oder "vom Kleinkriminellen zur Ratte aufgestiegen, obwohl Barrus klar war, dass er mit dem Vergleich dem Nager gewaltig Unrecht tat." sind nur zwei weitere Beispiele, die mir mehr als gut gefallen haben. Etwas Probleme hatte ich allerdings mit der für mein schlechtes Namensgedächtnis doch relativ großen Anzahl an Charakteren und Verdächtigen. Hier wäre ich ohne meinen Notizzettel, bei dem Versuch den Überblick zu behalten, um auch wirklich mit ermitteln und Vermutungen anstellen zu können, wohl ins Schleudern geraten. Mit meiner Hilfe hatte ich aber perfektes Rätselraten von Anfang bis Ende. Wobei die Mitspieler wirklich toll gezeichnet sind. Jo Barrus mit seinem Panamahut und seinem weißen Leinenanzug hat mich eigentlich von Anfang an für sich eingenommen. Ganz seiner Meinung bin ich bezüglich Fitnessstudios, denn „Er konnte nicht verstehen, dass Menschen bereit waren Geld in diese neuen Zivilisationstempel zu tragen, nur um ihre Körper zu quälen.“ Sehr gut hat mir auch seine Nichte Berit gefallen, die mit ihrer kriminellen Vergangenheit und dem Wissen daraus nicht nur die Ermittlungen erleichtert, sondern auch mit ihrer sympathischen Art überzeugen kann, ebenso wie Hildi, deren Verkaufsräume auch als Detektei dienen. Von der illustren Sonntagsrunde hat mir vor allem Imre, der Israeli mit ungarischen Wurzeln, besonders gut gefallen. Er durchschaut seine Gegenüber mehr als genau, so kann von ihm schon einmal kommen, "Du erzählst mir nicht von diese Vögel um mich zu machen zu Umweltaktivist. Du brauchst Krähen als Metapher, um anzukündigen etwas Listiges". Berührt haben mich auch die drei Obdachlosen, Kalle, der Abt, sowie Hubert und Willi, die in der alten Klosterruinie ihr Dach über dem Kopf gefunden haben. Sie haben nicht nur durch ihren Dialekt die Geschichte wirklich bereichert. Alles in allem hat mich der Autor mit seinem spritzig, rasanten Brandenburg Krimi, der auch durch Regionalkolorit punkten kann, wirklich gekonnt unterhalten und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall für Jo Barrus und seine Helfer. Noch fünf Sterne.

  • Bibliomarie

    aus Düsseldorf

    4/5

    10.07.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Keine Idylle an der Havel

    Brandenburg, einige Jahre nach der Wende: Jo Barrus hat seinen Beruf als Kriminalkommissar an den Nagel gehängt und arbeitet als Privatdetektiv. Eigentlich mehr schlecht als recht. Würde ihn nicht seine gute Freundin Hildi und seine Nichte unterstützen, käme er kaum über die Runden. Da bekommt der einen Auftrag von einer ehemaligen Schulkameradin Eva Mahler, die als Ärztin in einer Klinik Karriere gemacht hat. Ein junger Krankenpfleger ist verschwunden, er war ihr Lover und sie scheut natürlich den Gang zur Polizei. Barrus kommt zu spät. Der junge Mann ist vergiftet worden, mit einem Gift, an dem auch Eva Mahlers Klinik forscht. Ein spannender Krimi, der mich besonders fasziniert hat, weil seine Handlung Mitte der 90iger Jahre spielt. Die Wende ist noch nicht so lange her, es gibt jede Menge gebrochene Biografien – Jo Barrus selbst ist ein Beispiel dafür – die blühenden Landschaften sind noch ausgeblieben. Barrus Ermittlungen führen ihm allzu deutlich vor Augen, dass noch viele Abrechnungen offen sind. Auch er kommt in den Focus des Mörders. Der Autor legt ein hohes Tempo vor, die Ereignisse überschlagen sich fast und es gibt kaum eine Seite in der die Spannung nachlässt, was an den Perspektivwechseln – auch der Mörder kommt zu Wort – und Nebensträngen liegt. Barrus und seine widerborstige Nichte Berit finde ich besonders gelungen dargestellt. Figuren, die das Leben schon gezeichnet hat und die gerade deshalb so glaubwürdig und sympathisch sind.

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    05.07.2017

    eBook (ePUB)

    Die Augen der Medusa

    Jo Barrus hat mittlerweile den Polizeidienst quittiert und bestreitet mehr schlecht als recht seinen Lebensunterhalt mit einer Detektei. Ganz unverhofft erhält er einen neuen Auftrag, eine ehemalige Mitschülerin von ihm bittet ihn, nach ihrem Geliebten zu suchen, der seit einigen Tagen verschwunden ist. Durchaus erfreut die alte Bekannte wiedergetroffen zu haben, begibt sich Jo Barrus auf die Suche. Nach kurzer Zeit wird ein junger Mann tot aufgefunden, der sich als der Gesuchte erweist. Er wurde mit einem seltenen Gift getötet, an welchem die Klinik forscht, an der der Tote gearbeitet hat. Jo nimmt die Fährte auf und stößt auf einen Medikamentenskandal und eine rätselhafte und grausame Vergangenheit... "Havelgift" ist nach "Havelbande" der zweite Kriminalroman um den durchaus sympathischen und eigenwilligen Ermittler Jo Barrus. Der erste Band hatte mir gut gefallen, so dass ich mit einer hohen Erwartungs-haltung in das Buch gestartet bin, welche auch nicht enttäuscht wurde. Der Autor Jean Wiersch erzählt die Geschichte in seinem pointierten und lebendigen Schreibstil, der mich als Leser fesseln konnte. Frei nach dem Motto "in der Kürze liegt die Würze" umfasst "Havelgift" lediglich 210 Seiten, aber ich hatte niemals den Eindruck, dass etwas unerwähnt oder nicht genügend ausgeschmückt wurde. Ganz im Gegenteil mit den vielen kurzen Kapiteln und den damit meist einhergehenden Perspektivwechseln weist das Buch ein hohes Tempo auf und erschien mir als gut durchdachte und schlüssige Geschichte. Der Spannungs-bogen wird gleich zu Beginn im Prolog aufgebaut und über die gesamte Länge des Buches aufrecht gehalten, um dann in einem fulminanten Finale zu enden. Die Charaktere der Hauptprotagonisten Jo Barrus, seine Nichte Berit und sein Gehilfe Imre sind äußerst interessant gezeichnet und es macht Spaß, Ihnen bei den Ermittlungen über die Schulter zu schauen. Aber auch Personen, wie die drei Obdachlosen, die nur am Rand erscheinen können beispielsweise mit ihrem Dialekt überzeugen und lockern die Geschichte zusätzlich auf. Insgesamt ein überzeugender Kriminalroman, der mir einige spannende Stunden beschert hat und den ich sehr gerne weiterempfehle. Es bleibt zu hoffen, dass dieses unterhaltsame und auch spannende Ermittlerteam noch einige Einsätze bekommt. Ich bewerte "Havelgift" mit fünf von fünf Sternen!!!

  • nellsche

    5/5

    05.07.2017

    eBook (ePUB)

    Havelgift

    Jo Barrus, der sich nach seiner Pensionierung bei der Polizei als Detektiv selbstständig gemacht hat, bekommt von einer Frau den Auftrag, ihren Geliebten zu finden, der spurlos verschwunden ist. Tatsächlich wird der Mann auch gefunden – allerdings tot. Er ist Opfer eines tödlichen Giftes geworden. Bei seinen Nachforschungen kommt Jo einem Medikamentenskandal auf die Spur, dessen Ursprünge bereits weit zurückliegen. Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war leicht verständlich und flüssig, so dass ich sofort gut in die Geschichte rein fand und dem Verlauf bestens folgen konnte. Dies war mein erstes Buch dieser inzwischen sechsteiligen Reihe und ich hatte nie das Gefühl, als wenn mir ein bestimmtes Vorwissen fehlt bzw. dass ich ein solches haben müsste. Dieser Teil ist also auch ohne jegliche Vorkenntnisse prima lesbar. Schon der Prolog, der im Jahr 1951 spielte, brachte ordentlich Spannung. Man erlebt mit, wie zwei Kinder etwas in einer Scheune beobachten, das nicht für ihre Augen bestimmt war. Ich war augenblicklich neugierig, was dieser Prolog für das heutige Geschehen bedeuten mag. Jo Barrus war mir sofort sehr sympathisch, auch wenn er gerade ein wenig durchhing. Doch der neue Fall weckte sein Interesse, zumal er die Auftraggeberin kannte, denn er ist mit ihr zusammen zur Schule gegangen. Seine Gedanken und Ermittlungsschritte konnte ich gut nachvollziehen. Gut gefiel mir die „illustren Sonntagsrunde“, mit deren Unterstützung sich Jo an den Fall machte. Die verschiedenen Personen wurden bildhaft beschrieben. Durch z.B. Akzente wurden sie authentisch und besonders. Hier sind mir u.a. die drei Obdachlosen in Erinnerung geblieben, mit denen Jo Kontakt hatte. Die wurden super dargestellt und ich mochte sie sofort. Die Geschichte empfand ich als sehr dicht und nicht durchschaubar. Es wurden Personen präsentiert, die mir teils suspekt waren und somit für mich als Täter in Frage kamen. Ich war also durchgängig am Rätseln, wer der Täter ist, welches Motiv er haben könnte und wie der Prolog dazugehört. Ein wirklich gelungener Krimi, dem ich sehr gerne 5 von 5 Sternen gebe.

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