Band 76
Ein überraschendes Geständnis Sophienlust Extra 76 - Familienroman
Aus der Reihe
Sophienlust Extra
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.11.2022
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
813 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783740919139
In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie ist Denise überall im Einsatz. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreissprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass.
In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht. Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der grossen Schriftstellerin Patricia Vandenberg.
Denise von Schoenecker verliess das Kinderheim Sophienlust an diesem Tag etwas früher als sonst. Sie wollte sich auf Gut Schoeneich in Ruhe auf den Abend vorbereiten, denn sie und ihr Mann Alexander waren auf dem nahe gelegenen Gut Weidenhof eingeladen. Seit Kurzem hatten sie sich mit der Familie Barwig angefreundet, die aus Norddeutschland gekommen war und das etwas abgewirtschaftete Gut Weidenhof gekauft hatte. Der vierzigjährige Karsten Barwig war ein tüchtiger Landwirt und wurde von Alexander von Schoenecker sehr geschätzt. Die beiden Männer tauschten immer wieder Erfahrungen aus und halfen sich auch gegenseitig, wenn das nötig war. Karsten Barwig hatte gleich mit dem Renovieren des Gutshauses angefangen, einen neuen Stall und zwei grosse Scheunen bauen lassen. Das Gut warf bereits wieder Ertrag ab. Karstens Frau Vera schien weniger für das Leben auf einem Gut geeignet zu sein. Sie hatte ein gefährliches und teures Hobby, das Autorennfahren. Zwar war sie über mittelmässige Erfolge noch nicht hinausgekommen, aber ihre Leidenschaft für diesen Sport wurde immer grösser. Denise von Schoenecker bedauerte immer wieder, dass zwischen ihr und Vera Barwig nicht dieselbe Freundschaft aufkommen konnte wie zwischen den Männern. Aber sie und Vera waren wirklich grundverschieden. Denise verstand nicht, dass es die Zweiunddreissigjährige immer wieder vom Weidenhof forttrieb, obwohl ihr Mann sie gebraucht hätte, vor allem aber ihr kleiner Sohn Heimo. Der Junge war erst vier Jahre alt, aber meistens musste der Vater ihm die Mutter ersetzen. Darüber sprachen Denise und ihr Mann auch, als sie zu den Nachbarn unterwegs waren. Denise sagte: »Ich kann mich des unguten Gefühls nicht erwehren, dass es mit Vera Barwig noch einmal ein böses Ende nehmen wird. Sie begibt sich doch dauernd in Lebensgefahr. Denkt sie denn gar nicht daran, was aus ihrem Jungen werden soll, wenn ihr einmal etwas passiert?« »Nein, daran scheint sie nicht zu denken«, erwiderte Alexander: »Ihr Mann verriet mir vor Kurzem, dass sie keine Kinder haben wollte.
In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht. Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der grossen Schriftstellerin Patricia Vandenberg.
Denise von Schoenecker verliess das Kinderheim Sophienlust an diesem Tag etwas früher als sonst. Sie wollte sich auf Gut Schoeneich in Ruhe auf den Abend vorbereiten, denn sie und ihr Mann Alexander waren auf dem nahe gelegenen Gut Weidenhof eingeladen. Seit Kurzem hatten sie sich mit der Familie Barwig angefreundet, die aus Norddeutschland gekommen war und das etwas abgewirtschaftete Gut Weidenhof gekauft hatte. Der vierzigjährige Karsten Barwig war ein tüchtiger Landwirt und wurde von Alexander von Schoenecker sehr geschätzt. Die beiden Männer tauschten immer wieder Erfahrungen aus und halfen sich auch gegenseitig, wenn das nötig war. Karsten Barwig hatte gleich mit dem Renovieren des Gutshauses angefangen, einen neuen Stall und zwei grosse Scheunen bauen lassen. Das Gut warf bereits wieder Ertrag ab. Karstens Frau Vera schien weniger für das Leben auf einem Gut geeignet zu sein. Sie hatte ein gefährliches und teures Hobby, das Autorennfahren. Zwar war sie über mittelmässige Erfolge noch nicht hinausgekommen, aber ihre Leidenschaft für diesen Sport wurde immer grösser. Denise von Schoenecker bedauerte immer wieder, dass zwischen ihr und Vera Barwig nicht dieselbe Freundschaft aufkommen konnte wie zwischen den Männern. Aber sie und Vera waren wirklich grundverschieden. Denise verstand nicht, dass es die Zweiunddreissigjährige immer wieder vom Weidenhof forttrieb, obwohl ihr Mann sie gebraucht hätte, vor allem aber ihr kleiner Sohn Heimo. Der Junge war erst vier Jahre alt, aber meistens musste der Vater ihm die Mutter ersetzen. Darüber sprachen Denise und ihr Mann auch, als sie zu den Nachbarn unterwegs waren. Denise sagte: »Ich kann mich des unguten Gefühls nicht erwehren, dass es mit Vera Barwig noch einmal ein böses Ende nehmen wird. Sie begibt sich doch dauernd in Lebensgefahr. Denkt sie denn gar nicht daran, was aus ihrem Jungen werden soll, wenn ihr einmal etwas passiert?« »Nein, daran scheint sie nicht zu denken«, erwiderte Alexander: »Ihr Mann verriet mir vor Kurzem, dass sie keine Kinder haben wollte.
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