August Hermann Zeiz (1893-1964): Dichter, Gerichtsreporter, Bühnenautor, Literaturagent Ästhetische Wandlungen und politischer Widerstand im Literaturbetrieb der Moderne
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
19.06.2017
Verlag
ErgonSeitenzahl
434
Maße (L/B/H)
24.6/17.4/3.5 cm
Gewicht
969 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-95650-250-7
Seine jugendlichen Gedichte Im Spiegel (1911) stehen ganz im Zeichen Baudelaires. Darin sind Nachahmungen von Stefan Georges Übertragung der Fleurs du Mal erkennbar. A. H. Zeiz‘ näherte sich in den 1920er Jahren Stefan George und dessen Kreis an, was drei unveröffentlichte Briefe und ein handschriftliches Dialoggedicht Eroberer und Dichter bezeugen. Seine Gerichtsreportagen in der Weimarer Zeit für das Berliner Tageblatt charakterisiert eine psychologische, objektive Haltung, bis sich Zeiz dem Druck der gleichgeschalteten Presse beugen musste. Während des NS-Regimes versuchte er sein Glück als Film- und Komödienautor unter dem Pseudonym Georg Fraser. In der Nachkriegszeit gelang es ihm nicht, wieder im literarischen Leben Fuss zu fassen.
Exemplarische und detailreiche Nahansichten auf die Schreibpraktiken von A. H. Zeiz – von symbolistischer Lyrik über neusachliche Prosa, psychologische Reportage, unverbindliche Komödie bis zum Unterhaltungsfilm – basieren auf der intensiven Erschliessung von Quellen aus einer bewegten Zeit.
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