Magensäureunterdrückende Medikamente und die Entwicklung von Nahrungsmittelallergien
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.07.2017
Verlag
AV AkademikerverlagSeitenzahl
88
Maße (L/B/H)
22/15/0.6 cm
Gewicht
150 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-330-52169-8
Die Entwicklung pharmazeutischer Substanzen zur Unterdrückung der gastrischen Verdauung zählt zu einem medizinischen Meilenstein in der Therapie chronischer, dyspeptischer Beschwerden. Aufgrund der stetig steigenden Verordnungszahlen rezeptpflichtiger Therapeutika, sowie der zunehmenden Verfügbarkeit frei verkäuflicher Analoga in der Selbstmedikation, nehmen gesundheitliche Probleme, scheinbar assoziiert mit diesen potenten Wirkstoffen, kontinuierlich zu. Doch gibt es tatsächlich einen kausalen Zusammenhang zwischen der Entwicklung von Nahrungsmittelallergien und der Einnahme von magensäureunterdrückenden Medikamenten? In zahlreichen experimentellen Untersuchungen und Humanstudien, ist eine Korrelation zwischen der Einnahme von Sucralfat, Histamin 2 (H2) Rezeptorblockern bzw. Protonenpumpeninhibitoren (PPI) und der Prävalenz von Nahrungsmittelallergien, ersichtlich. Antiazide Medikamente scheinen das Risiko der Sensibilisierung von Proteinen zu erhöhen und darüber hinaus, die Symptomatik bei bereits diagnostizierten Allergikern zu verstärken. Ausserdem soll die Säuresuppression das Hypersensibilisierungspotential anderer Medikamente erhöhen.
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