Band 60
Wie im Paradies Kurfürstenklinik 60 - Arztroman
Aus der Reihe
Kurfürstenklinik
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.09.2017
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
752 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783740921842
Mit den spannenden Arztromanen um die "Kurfürstenklinik" präsentiert sich eine neue Serie der Extraklasse! Diese Romane sind erfrischend modern geschrieben, abwechslungsreich gehalten und dabei warmherzig und ergreifend erzählt.
Die "Kurfürstenklinik" ist eine Arztromanserie, die das gewisse Etwas hat und medizinisch in jeder Hinsicht seriös recherchiert ist.
Nina Kayser-Darius ist eine besonders erfolgreiche Schriftstellerin für das Genre Arztroman, das in der Klinik angesiedelt ist. 100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich.
»Wie im Paradies«, sagte Jonas Horst träumerisch. »Nicht, Amelie?«
»Mhm«, antwortete sie. Sie sassen am Rande der Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria und sahen auf den Atlantik hinaus, der an diesem Tag recht unruhig war. Weisse Schaumkrönchen tanzten auf den Wellen, die dicht hintereinander auf den Strand zurollten, um sich dann, wenn sie ihren höchsten Punkt erreicht hatten, zu brechen und schliesslich, noch immer mit grosser Kraft, auszulaufen. Viele Leute warfen sich ihnen entgegen, laut kreischend vor Vergnügen, und Amelie wünschte sich nichts sehnlicher, als sich ebenso unbeschwert zu fühlen.
Statt dessen sass sie hier und überlegte, wie schon all die Tage zuvor, wie sie Jonas endlich sagen sollte, dass sie sich trennen mussten. Er war ein so lieber Kerl, und sie wollte ihn nicht verletzen - aber er war nun einmal nicht der richtige Mann für sie. Er wollte am liebsten sofort heiraten, ein paar Kinder bekommen, ein eigenes Häuschen bauen, möglichst auf dem Lande, und dann nur noch für die Familie da sein.
Doch das war nichts für sie. Sie war erst fünfundzwanzig Jahre alt. Zuerst wollte sie die Welt erobern und sich vielleicht danach gemütlich einrichten. Oder auch nicht. Sie war neugierig auf das Leben, wollte es nicht jetzt schon verplanen.
Sie hatte es aufgeschoben. Jeden Abend hatte sie sich gesagt: »Morgen. Morgen rede ich mit ihm«, und auf diese Weise waren die Urlaubstage vergangen, und ihre Angst vor dem Gespräch war immer grösser geworden. Sie wusste doch schon im voraus, wie er sie ansehen würde - mit diesen treuen
Die "Kurfürstenklinik" ist eine Arztromanserie, die das gewisse Etwas hat und medizinisch in jeder Hinsicht seriös recherchiert ist.
Nina Kayser-Darius ist eine besonders erfolgreiche Schriftstellerin für das Genre Arztroman, das in der Klinik angesiedelt ist. 100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich.
»Wie im Paradies«, sagte Jonas Horst träumerisch. »Nicht, Amelie?«
»Mhm«, antwortete sie. Sie sassen am Rande der Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria und sahen auf den Atlantik hinaus, der an diesem Tag recht unruhig war. Weisse Schaumkrönchen tanzten auf den Wellen, die dicht hintereinander auf den Strand zurollten, um sich dann, wenn sie ihren höchsten Punkt erreicht hatten, zu brechen und schliesslich, noch immer mit grosser Kraft, auszulaufen. Viele Leute warfen sich ihnen entgegen, laut kreischend vor Vergnügen, und Amelie wünschte sich nichts sehnlicher, als sich ebenso unbeschwert zu fühlen.
Statt dessen sass sie hier und überlegte, wie schon all die Tage zuvor, wie sie Jonas endlich sagen sollte, dass sie sich trennen mussten. Er war ein so lieber Kerl, und sie wollte ihn nicht verletzen - aber er war nun einmal nicht der richtige Mann für sie. Er wollte am liebsten sofort heiraten, ein paar Kinder bekommen, ein eigenes Häuschen bauen, möglichst auf dem Lande, und dann nur noch für die Familie da sein.
Doch das war nichts für sie. Sie war erst fünfundzwanzig Jahre alt. Zuerst wollte sie die Welt erobern und sich vielleicht danach gemütlich einrichten. Oder auch nicht. Sie war neugierig auf das Leben, wollte es nicht jetzt schon verplanen.
Sie hatte es aufgeschoben. Jeden Abend hatte sie sich gesagt: »Morgen. Morgen rede ich mit ihm«, und auf diese Weise waren die Urlaubstage vergangen, und ihre Angst vor dem Gespräch war immer grösser geworden. Sie wusste doch schon im voraus, wie er sie ansehen würde - mit diesen treuen
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