Priskos' Gesandtschaftsbericht. Diplomatie zwischen dem Oströmischen Reich und den Hunnen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.09.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
532 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668529816
Diplomatie bezeichnet "völkerrechtliche Regeln für aussenpolitische Verhandlungen", ebenso wie "kluges, geschicktes Verhalten". Für das Römische Reich ist die Diplomatie unabdingbar, um eine dauerhafte Rechtsordnung zu gewährleisten. Kluge Diplomaten bringen das Römische Reich nach vorne, sie vergrössern die Einflusssphären. Wohingegen leichtfertige Staatsmänner den inneren und äusseren Frieden nachhaltig beeinflussen können. Die Diplomatie stellt also neben der "Befriedung" ein wichtiges Medium für das Römische Reich dar, um die Rechtsordnung zu wahren und sie erfolgreich gegen Feinde zu verteidigen. Ein diplomatischer Fehltritt kann also schon ausreichen um das Gemeinwesen nachhaltig zu schädigen, um einen Krieg heraufzubeschwören. Um die Vormachtstellung zu behalten, musste sich das Römische Reich also immer klug gegenüber seiner Nachbarn verhalten. Solange die Anrainer des Römischen Reichs sich auf diplomatische Beziehungen einlassen, gibt es keinen Grund für Beanstandungen. Als aber im vierten und fünften Jahrhundert n. Chr. die Völker in der römischen Umgebung zunehmend wandern, fällt es dem Römischen Reich immer schwerer nachhaltige diplomatische Beziehungen zu den "Barbaren" zu halten. Die römischen Foederati merken zunehmend wie unstabil das Römische Reich ist, denn innenpolitisch gibt es nicht mehr nur einen Herrscher, sondern mehrere zerstrittene Konfliktparteien, was 395 n. Chr. letztlich zur Reichsteilung führt. Kluge "Barbaren" nutzen diese innenpolitische Krise für sich aus: Sie fordern immer höhere Tributzahlungen zur Beibehaltung von Frieden, die das Gemeinwesen zunehmend in nicht nur finanzielle Bedrängnis bringen. Der einstiege Unterdrücker, das Römische Reich, scheint nun im Laufe der Zeit zum Unterdrückten geworden zu sein. Jedenfalls deutet die Abhängigkeit vom Gutdünken der Barbaren bei Tributzahlung sichtlich daraufhin.
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