Insider und Outsider des Arbeitsmarktes Eine vergleichende Analyse der Wahlbeteiligung, der Parteiidentifikation und der Policy-Präferenzen zu Arbeitsplatzsicherheit und Arbeitsmarktpolitik
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
25.09.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
39 (Printausgabe)
Dateigröße
1216 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668532472
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Politik - Grundlagen und Allgemeines, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Wähler, Parteien und Public Policies, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahrzehnten hat sich in verschiedenen Ländern der Erde durch diverse Faktoren wie Globalisierung und Deindustrialisierung und dadurch ausgelöste Arbeitsmarktliberalisierung eine Dualisierung dessen vollzogen. Die Theorie der Insider und Outsider am Arbeitsmarkt nimmt sich dieser Entwicklung an und versucht Zusammenhänge zwischen dem Insider/Outsider-Status und deren Eigenschaften und Präferenzen zu finden. Die vorliegende Ausarbeitung widmet sich in einer Querschnittsanalyse den Insidern und Outsidern aus 25 OECD-Staaten und ihrer Wahlbeteiligung, Parteiidentifikation sowie deren Policy-Präferenzen zu den Themen Arbeitsmarktsicherheit und aktive und passive Arbeitsmarktpolitiken. Die Datengrundlage bildet dabei der ISSP 2006 zur Role of Government IV, der durch einige Kontrollvariablen ergänzt wurde. Zudem wurde eine eigens konstruierte neuartige Kategorisierung der Arbeitnehmer in Kerninsider bzw. Kernoutsider und reguläre Insider und Outsider verwendet. Die Analyse wird anhand einiger logistischer und multinomial-logistischer Regressionen durchgeführt. Zentrale Ergebnisse bestehen darin, dass Outsider eine signifikant niedrigere Wahrscheinlichkeit zur Wahlbeteiligung besitzen als Insider und für die Kerninsider in den anderen betrachteten Variablen grössere Unterschiede zu den regulären Insidern bestehen, als zu den beiden Outsidergruppen. Reguläre Insider haben ausserdem eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit, konservativ eingestellt zu sein als alle anderen Gruppen. Kernoutsider hingegen befürworten vor allem höhere Regierungsausgaben zur Arbeitslosenunterstützung.
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