Vergleich von Betriebskonzepten für Kleinst-BHKWs am Beispiel eines Wohn- und Gewerbegebäudes
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.03.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
80 (Printausgabe)
Dateigröße
35327 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656990338
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Ingenieurwissenschaften - Energietechnik, Note: 1, Technische Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht die verschiedenen Betriebskonzepte eines Kleinst-BHKWs am Beispiel eines kleinen Mietshauses aus dem Jahre 1936 mit insgesamt fünf Wohn- und Gewerbeeinheiten und einer Nutzfläche von ca. 360 m². Ausgangspunkt der Untersuchung war eine überwiegende Selbstversorgung der Mieter mit Wärme aus Gaseinzelöfen oder Gasetagenheizungen, welche von einer zentralen Wärmeversorgung abgelöst wurde. Die aufgrund fehlender Erfahrungswerte durchgeführte Wärmebedarfssimulation führte zu einem maximalen Wärmebedarf des Beispielobjektes von 37 kWth. Aufgrund der hohen Leistungsmodulierbarkeit wurde das Ecopower BHKW der Firma Valentin Umwelttechnik GmbH mit einer Leistung von 12,5 kWth und 4,7 kWel für den Einsatz im Beispielobjekt ausgewählt. Basierend auf dem Wärme- und Strombedarf des Objektes wurde das BHKW am Computer simuliert. Hierbei verwendet der Betreiber des BHKWs die im BHKW erzeugte Energie nicht selbst, sondern verkauft diese erlösbringend an die im Haus ansässigen Mietparteien.
Ausschlaggebend für einen wirtschaftlichen Betrieb des BHKWs war die Zielsetzung der Warmmietenneutralität. Hierdurch können die beim Mieter durch die Zentralisierung der Wärmeversorgung entstandenen Einsparungen abgezogen werden und vom Betreiber als Investitionskostendeckungsbeitrag verwendet werden. Die zentrale Heizungsanlage mit BHKW dient daher zunächst nicht zur Senkung der Energiekosten für den Mieter, sondern hat primär den Zweck einer umweltfreundlichen und energieeffizienten, zentralen Energieproduktion.
Grundsätzlich ergaben sich zwei verschiedene Betriebskonzepte: 1) der Hauseigentümer ist Eigentümer des BHKWs und betreibt dieses selbst, oder 2) der Hauseigentümer ist Eigentümer des BHKWs, vermietet das BHKW allerdings an einen externen Dritten, welcher das BHKW betreibt. Während in (1) ein Vermieter als Betreiber des BHKWs Einsparungen des Mieters nur über eine Mieterhöhung umlegen kann, zieht ein externer Betreiber in (2) die Einsparungen des Mieters über frei kalkulierbare Wärmepreise ab.
Besonders wirtschaftlich erwies sich unabhängig vom Betreiberkonzept eine hohe Leistungsmodulierung des BHKWs sowie ein hoher Eigenverwendungsgrad des erzeugten Stromes im Beispielobjekt bei gleichzeitiger Möglichkeit der Einspeisung von überschüssigem Strom in das öffentliche Netz. Konzepte mit ausschliesslicher Einspeisung des erzeugten Stromes in das öffentliche Netz erwiesen sich nicht als wirtschaftlich.
Ausschlaggebend für einen wirtschaftlichen Betrieb des BHKWs war die Zielsetzung der Warmmietenneutralität. Hierdurch können die beim Mieter durch die Zentralisierung der Wärmeversorgung entstandenen Einsparungen abgezogen werden und vom Betreiber als Investitionskostendeckungsbeitrag verwendet werden. Die zentrale Heizungsanlage mit BHKW dient daher zunächst nicht zur Senkung der Energiekosten für den Mieter, sondern hat primär den Zweck einer umweltfreundlichen und energieeffizienten, zentralen Energieproduktion.
Grundsätzlich ergaben sich zwei verschiedene Betriebskonzepte: 1) der Hauseigentümer ist Eigentümer des BHKWs und betreibt dieses selbst, oder 2) der Hauseigentümer ist Eigentümer des BHKWs, vermietet das BHKW allerdings an einen externen Dritten, welcher das BHKW betreibt. Während in (1) ein Vermieter als Betreiber des BHKWs Einsparungen des Mieters nur über eine Mieterhöhung umlegen kann, zieht ein externer Betreiber in (2) die Einsparungen des Mieters über frei kalkulierbare Wärmepreise ab.
Besonders wirtschaftlich erwies sich unabhängig vom Betreiberkonzept eine hohe Leistungsmodulierung des BHKWs sowie ein hoher Eigenverwendungsgrad des erzeugten Stromes im Beispielobjekt bei gleichzeitiger Möglichkeit der Einspeisung von überschüssigem Strom in das öffentliche Netz. Konzepte mit ausschliesslicher Einspeisung des erzeugten Stromes in das öffentliche Netz erwiesen sich nicht als wirtschaftlich.
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