Die Finanzmarktstabilisierungsgesetze und der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM)
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.10.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
527 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668553002
Als 2007 der amerikanische Immobilienmarkt implodierte, war das Ausmass der Krise noch nicht ersichtlich. Nacheinander gaben amerikanische Finanzinstitute, darunter bekannte Investmentbanken, zu, mit den faulen Krediten gehandelt, sich verspekuliert und Millionen Dollar verloren zu haben. Es dauerte nicht lange, bis die Krise nach Europa und somit auch nach Deutschland vorgedrungen war.
Die Zentralbanken griffen ein, unterstützten die jeweiligen Banken, soweit es ihnen möglich war, und versuchten, den weltweiten Finanzmarkt stabil zu halten. Um einen dauerhaften Konkurs deutscher Banken zu verhindern, sah sich die deutsche Regierung gezwungen, sehr schnell ein Gesetz über fast 500 Milliarden Euro zu verabschieden. So entstand das Finanzmarkstabilisierungsgesetz.
Infolge der immensen Summen, die Staaten an ihre Banken zahlen mussten, näherte sich schon die nächste Krise: Die Euro-Krise. Hier agierten der IWF, die EZB und die Mitgliedsstaaten der EU gemeinsam, um Länder, die aufgrund von hohen Schulden kurz vor der Staatsinsolvenz standen, in finanzieller Hinsicht zu retten. Als dauerhaftes Instrument wurde 2012 der Europäische Stabilitätsmechanismus eingeführt. Hier beteiligen sich die übrigen EU-Staaten an grosszügigen Rettungspaketen für hoch verschuldete Staaten, darunter Griechenland.
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