Naturerfahrung als Selbstbewußtsein in Senancours Oberman
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.07.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
312 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656425571
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Idee einer Widerkehr zur Natur scheint heute noch utopischer zu sein als die romantische Ansätze J.-J. Rousseaus im 18en Jahrhundert. Auch damals konnten sie sich nicht verwirklichen und die seltene Menschen, die sich sowas wünschten, haben sich von der modernen Welt entfernt und sein Alleinsein in der Natur verbracht. Als Idealbild und Darstellung einer reinen, ursprünglichen Freiheit ist sie schon seit langem das Gegenteil eines gesellschaftlichen Lebens, wo die Gedanke und Gefühle nach Aussen gerichtet sind. Somit bleibt aber der sogennante Subjekt im Hintergrund, als eine passive Kraft, die sich unter den Zwang des sozialen Konstrukts sich verbeugen muss. Es ist bemerkenswert, dass auch Rousseau in der Natur das menschliche Gefühl wiedergefunden hat;2 nur im einsamen Waldspaziergang oder Bergwanderung ist der Mensch von der Konventionen befreit und der Blick kehrt nach Innen: er kann sein Inhalt ruhig beobachten und selbst wenn er nach Aussen schaut, entdeckt er auch innerliche Zustände.
Die Absicht dieser Arbeit ist die Beziehung zwischen dem Menschen und der Natur mithilfe eines literarischen Werkes im Stille Rousseaus zu untersuchen: Senancours Oberman. Erstens wird das Buch im Zusammenhang mit der Biographie Senancours dargestellt, um die Anknüpfungspunkte dazwischen erklären zu können. Zweitens würden wir versuchen die genaue Textstellen mit Naturbeschreibungen zu untersuchen und sie mit der Stimmung des Autors in Verbindung zu setzen. Hier wird es deutlich dass die Schilderungen rhytmisch umgesetzt sind, so dass das innere Zustand sich dadurch erraten lässt. Drittens ist eine Parallele zu Nietzsches Zarathustra als Vertreter des Übermenschen nötig. So werden wir zum Schluss das angemessene
Fazit ziehen: die Natur und die menschliche Vernunft stehen einander so nah, dass ein selbstbewusster Mensch würde ungezwungen zurück zur Natur kehren wollen, als Reaktion gegen einer falschen Ordnung der Gesellschaft.
Die Absicht dieser Arbeit ist die Beziehung zwischen dem Menschen und der Natur mithilfe eines literarischen Werkes im Stille Rousseaus zu untersuchen: Senancours Oberman. Erstens wird das Buch im Zusammenhang mit der Biographie Senancours dargestellt, um die Anknüpfungspunkte dazwischen erklären zu können. Zweitens würden wir versuchen die genaue Textstellen mit Naturbeschreibungen zu untersuchen und sie mit der Stimmung des Autors in Verbindung zu setzen. Hier wird es deutlich dass die Schilderungen rhytmisch umgesetzt sind, so dass das innere Zustand sich dadurch erraten lässt. Drittens ist eine Parallele zu Nietzsches Zarathustra als Vertreter des Übermenschen nötig. So werden wir zum Schluss das angemessene
Fazit ziehen: die Natur und die menschliche Vernunft stehen einander so nah, dass ein selbstbewusster Mensch würde ungezwungen zurück zur Natur kehren wollen, als Reaktion gegen einer falschen Ordnung der Gesellschaft.
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