Die Figurencharakterisierung in Cechovs Drama 'Djadja Vanja'
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.01.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
522 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638459396
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Russistik / Slavistik, Note: 2,3, Universität zu Köln (Slavisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit untersucht die Methoden der Figurencharakterisierung in Anton Cechovs Drama Onkel Vanja(¿¿¿¿ ¿¿¿¿). Dabei wird auf das Buch "Das Drama" von Manfred Pfister Bezug genommen. Im zweiten Kapitel wird kurz Cechovs Biographie wiedergegeben. Im dritten Kapitel folgt eine knappe Inhaltsangabe des Theaterstücks Onkel Vanja. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Definition von Figurencharakterisierung. In 4.1 soll ein Verzweigungsdiagramm nach Pfister die darauf folgenden Ausarbeitungen veranschaulichen. In den Kapiteln 4.2 bis 4.5 werden die einzelnen Techniken der Figurencharakterisierung behandelt und anhand von Beispielen verdeutlicht. In Kapitel fünf werden die Ergebnisse zusammengefasst. Kapitel sechs beinhaltet die Quellennachweise.
Zwar sind die Analyseebenen der Figurenkonzeption und der Figurencharakterisierung "nicht völlig unabhängig voneinander, da ja eine bestimmte Figurenkonzeption die Auswahl aus dem Repertoire der Techniken der Figurencharakterisierung mitbedingt. So bedingt eine stark individualisierende, die Physis und das Unterbewusste betonende Figurenkonzeption eine verstärkte Auswahl aussersprachlicher und implizierter Charakterisierungstechniken, während umgekehrt bei transpsychologischer Figurenkonzeption Techniken expliziter sprachlicher Charakterisierung sowohl quantitativ als auch qualitativ dominieren werden." Da eine Betrachtung beider Analyseebenen den Umfang dieser Arbeit übersteigen würde, wird nur die Analyseebene der Figurencharakterisierung untersucht.
Wenn man Cechovs Figuren verstehen will, dann muss man ihnen ganz genau zuhören, wenn sie etwas sagen. Keine Situation in der sich die Charaktere befinden ist zufällig, kein Wort und keine Geste bedeutungslos. Die Art der Darstellung bedingt das Bild, welches der Rezipient von der Figur entwickelt. Diese Arbeit soll einen allgemeinen Überblick über die Techniken der Figurencharakterisierung verschaffen und darüber hinaus anhand von Textbelegen aufzeigen, welcher Techniken sich Anton Cechov zur Figurencharakterisierung bedient.
Zwar sind die Analyseebenen der Figurenkonzeption und der Figurencharakterisierung "nicht völlig unabhängig voneinander, da ja eine bestimmte Figurenkonzeption die Auswahl aus dem Repertoire der Techniken der Figurencharakterisierung mitbedingt. So bedingt eine stark individualisierende, die Physis und das Unterbewusste betonende Figurenkonzeption eine verstärkte Auswahl aussersprachlicher und implizierter Charakterisierungstechniken, während umgekehrt bei transpsychologischer Figurenkonzeption Techniken expliziter sprachlicher Charakterisierung sowohl quantitativ als auch qualitativ dominieren werden." Da eine Betrachtung beider Analyseebenen den Umfang dieser Arbeit übersteigen würde, wird nur die Analyseebene der Figurencharakterisierung untersucht.
Wenn man Cechovs Figuren verstehen will, dann muss man ihnen ganz genau zuhören, wenn sie etwas sagen. Keine Situation in der sich die Charaktere befinden ist zufällig, kein Wort und keine Geste bedeutungslos. Die Art der Darstellung bedingt das Bild, welches der Rezipient von der Figur entwickelt. Diese Arbeit soll einen allgemeinen Überblick über die Techniken der Figurencharakterisierung verschaffen und darüber hinaus anhand von Textbelegen aufzeigen, welcher Techniken sich Anton Cechov zur Figurencharakterisierung bedient.
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