Sprachliche Sozialisation und sprachlicher Habitus in Migrationskontexten
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
23.11.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
56 (Printausgabe)
Dateigröße
1700 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668577657
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, , Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Überlegung zeigt eine mögliche Perspektive für eine Erklärung beim Spracherwerb der deutschen Sprache sowie Lösungswege für die Anwendung der allmählich zu erlernenden Sprachfertigkeiten und fördert zudem ein grösseres Verständnis für migrantische Mehrsprachigkeit. Da viele Kinder mit zusätzlichen sprachlichen Potentialen, migrationsbedingt, nicht nur Probleme mit der deutschen Sprache haben, sondern auch Bildungsmisserfolge aufweisen, werden Fragen bezüglich der Unterschiede der Sprachwahrnehmung in sozialisatorischen Institutionen aufgeworfen. Aus einigen wenigen Studien kann abgeleitet werden, dass der sprachliche Habitus nicht erst in der Schule, sondern schon im vorschulischen Alter forciert werden soll.
Der bisherige sprachliche Bildungsprozess stellt nicht nur den Nutzen der dazugehörigen sozialisatorischen Einrichtungen in Frage, sondern bringt in der Folge die bildungspolitischen Debatten (Ergänzungsunterricht), die aktuellen Überlegungen zu kulturellen und sprachlichen Verhältnissen betreffen, neu in den Vordergrund. Aus der interdisziplinären Überlegung ergibt sich die erste Annahme, dass die frühe sprachliche Sozialisation mit der expliziten Orientierung auf den sprachlichen literaten Habitus einsetzen kann. Maas erinnert daran, dass die Spannung im Forschungsfeld daraus resultiert, dass die konzeptuellen Grundlagen unterschiedlich vertreten sind. In diesem Kontext ist Sprache laut Maas "die nicht-natürliche Nutzung natürlicher Ressourcen des Menschen" (Maas 2016: 57). Maas' analytischer Horizont ist "funktional ausgerichtet" und ermöglicht mittels der Konzepte orat/literat und des Sprachausbaus den Versuch, einen sprachlichen Habitus (Bourdieu) für Bildungszwecke abzuleiten und zu konkretisieren.
Der bisherige sprachliche Bildungsprozess stellt nicht nur den Nutzen der dazugehörigen sozialisatorischen Einrichtungen in Frage, sondern bringt in der Folge die bildungspolitischen Debatten (Ergänzungsunterricht), die aktuellen Überlegungen zu kulturellen und sprachlichen Verhältnissen betreffen, neu in den Vordergrund. Aus der interdisziplinären Überlegung ergibt sich die erste Annahme, dass die frühe sprachliche Sozialisation mit der expliziten Orientierung auf den sprachlichen literaten Habitus einsetzen kann. Maas erinnert daran, dass die Spannung im Forschungsfeld daraus resultiert, dass die konzeptuellen Grundlagen unterschiedlich vertreten sind. In diesem Kontext ist Sprache laut Maas "die nicht-natürliche Nutzung natürlicher Ressourcen des Menschen" (Maas 2016: 57). Maas' analytischer Horizont ist "funktional ausgerichtet" und ermöglicht mittels der Konzepte orat/literat und des Sprachausbaus den Versuch, einen sprachlichen Habitus (Bourdieu) für Bildungszwecke abzuleiten und zu konkretisieren.
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