Führt Arbeitslosigkeit tendenziell zu mehr IV-Fällen und wird die Invalidenversicherung missbraucht?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.07.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
549 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638203982
der Rentenbezüger und die zähe Rezession führten nicht nur zu Mehrausgaben,
sondern reduzierten auch die Einnahmen.
Defizite in Rezessionszeiten sind für die AHV1 und IV2 sowie für die ALV3 nichts Neues.
Schon nach der Rezession von 1974/1975 machte die AHV, die IV und die ALV
Defizite. Nach einer 4-jährigen Defizitperiode befindet sich die AHV seit dem Jahr
2000 wieder in den schwarzen Zahlen. Diese Veränderung ist vor allem auf das erstmals
erhobene Mehrwertsteuerprozent zugunsten der AHV und den steigenden
Löhnen zurückzuführen. Im Jahre 2001 betrug der Fehlbetrag der IV Fr. 1¿007 Millionen.
Die ALV schreibt ebenfalls seit vier Jahren wieder schwarze Zahlen was dazu
führte, dass es im Jahr 2001 erstmals seit 1991 wieder zu einem positiven Kapitalstand
kam (Fr. 3¿437 Millionen). 4
Wie aus den Daten ersichtlich ist, kann man davon ausgehen, dass die IV in den
letzten Jahren als Auffangbecken für Langzeitarbeitslose herhalten musste.
Der Wettbewerbsdruck wirkt sich nicht nur auf die Firmen stärker aus, sondern auch
auf die Arbeitnehmer. Dies, da mit der Globalisierung der Kostendruck auf die Firmen
stärker angestiegen ist, und diese ihn über Rationalisierung und Entlassungen
an ihre Mitarbeiter weitergeben.
1 Alters- und Hinterlassenenversicherung.
2 Invalidenversicherung.
3 Arbeitslosenversicherung.
4 Vgl. Bundesamt für Sozialversicherung: Schweizerische Sozialversicherungsstatistik 2002. Bern
2002, 99.
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