Der MMPI Saarbrücken - Minnesota Multiphasic Personality Inventory - Ein multidimensionaler Persönlichkeitstest
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.12.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
293 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638159500
Testautor der deutschen Version: O. Spreen, 1963
Testautoren des MMPI deutsche Kurzform mit 221 Items: A. Gehring & A. Blaser (1982)
- multidimensionaler Persönlichkeitstest
- der MMPI Saarbrücken ist die deutschsprachige Ausgabe des MMPI von Hathaway und McKinley (1951)
- er ist der international am weitesten verbreitete klinische Persönlichkeitsfragebogen
- wurde in über 30 Sprachen übersetzt (à kulturelle Vergleiche)
1. Grundkonzept
- ursprüngliche Zielsetzung: Zuordnung von Pat. zu traditionellen psychiatrischen Kategorien
- Hathaway und McKinley wollten menschliches Verhalten möglichst breit erfassen, und aus dem Itempool weitere Skalen generieren: 1975 lagen 455 Skalen vor, die mittels der 566 MMPI-Items gebildet wurden (einige davon im Anhang des Manuals)
2. Konstruktionsansatz
- Anlegen einer Liste von 1000 Items, die sich auf allgemeine Gesundheit, familiäre und eheliche Beziehungen, sexuelle und religiöse Einstellungen sowie emotionale Zustände bezogen und psychopathologische Symptome erfassen sollten
- Items wurden von klinisch auffälligen Personen und unauffälligen Kontrollpersonen bearbeitet
- die 10 klinischen Skalen des MMPI wurden aufgrund von Vergleichen zw. "normalen" und klinisch diagnostizierten Gruppen gewonnen
=> mittels Kontrastgruppen-Strategie wurden die Differenzierungsmöglichkeiten der Items geprüft, d.h. es wurde nach Items gesucht, die am besten zw. gesunden Personen und einer bestimmten Patientengruppe differenzieren (d.h. sie mussten von beiden Personengruppen unterschiedlich beantwortet werden)
= externale (empirische) Skalenkonstruktion (= Kontrastgruppenmethode): Auswahl der Items nach dem Grad ihrer Trennfähigkeit im Hinblick auf ein empirisches Kriterium, also die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Diagnosegruppe im Vergleich zu einer Normgruppe
- Diagnosebezeichnung nach der damals gebräuchlichen Kraepelinschen und v.a. psychoanalytischen Klassifizierungen (z.B. Neurose, Psychose)
- man stellte 566 Items zum MMPI zusammen, die die Patienten von den Kontrollpersonen signifikant diskriminierten
- Einsatz: kommt deshalb vorrangig für die Ermittlung von psychopathologischen Auffälligkeiten in Betracht und taugt nicht zur Differenzierung innerhalb der unauffälligen Normalpopulation.
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