Der Begriff der Schule in der Soziologie. Die Frankfurter Schule und die Durkheim-Schule
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.12.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
599 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638234009
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Auf den folgenden Seiten soll der Versuch unternommen werden, sich dem Begriff der Schule
anhand einer Begriffsklärung und der Vorstellung zweier soziologischer Denkschulen
analytisch zu nähern.
Im ersten Abschnitt (1.1) dieser Ausarbeitung werden der Begriff der Schule, insbesondere
die bestehende soziale Struktur innerhalb derselben, untersucht. Genauer betrachtet wird das
Rollensystem ( 1.2) einer Schule zur Klassifizierung dieser herangezogen. Dabei soll das
Einbringen verschiedener wissenschaftlicher Auffassungen zum Thema durch die
Theoretiker Sorokin und Petrovic einen diskursiven Charakter innerhalb der Hausarbeit
erbringen. Demnach versteht Sorokin unter einer Schule:
"... geistige Gruppierungen von Personen, die räumlich und/oder zeitlich voneinander
getrennt sein können, die einen bestimmten erkennbaren Modell, einer Hypothese oder
eine Methode teilen." (Lepenies 1981, S. 38 f).
Nachdem die Definition sowie die notwendigen Bedingungen, denen eine wissenschaftliche
Schule genügen muss, wie zum Beispiel das gemeinsame Paradigma, erarbeitet wurden, wird
im darauffolgenden Teil Tiryakians Rollenmodell in die Diskussion eingeführt.
Im zweiten und dritten Abschnitt erfolgt eine Konkretisierung, indem zwei soziologischen
Schulen vorgestellt werden.
Beide Schulen sollen die Ausprägungen und Erscheinungsformen einer soziologischen
Denktradition vor dem Hintergrund unterschiedlicher historischer Kontexte verdeutlichen.
Hierbei beschränken sich die Ausführungen auf zwei europäische Denkschulen - die
Frankfurter-Schule, deren wissenschaftliche Wirkungen noch heute von Bedeutung sind und
die Durkheim-Schule, die die frühe Soziologie in Europa entscheidend prägt, wenn nicht
sogar mitbegründete.
Im zweiten Abschnitt soll demnach die Frankfurter-Schule und ihre Kritische Theorie
betrachtet werden. Dabei wird ein Schwerpunkt in der Analyse des Scheiterns der Kritischen
Theorie bestehen. Des weiteren wird auf die heutige Bedeutung der Frankfurter Schule
eingegangen. Um beide vorher besprochenen Aspekte der Frankfurter Schule zu verbinden,
wird im darauffolgenden Abschnitt der Positivismusstreit zum Zweck der Erläuterung kurz
vorgestellt.
Im dritten Abschnitt wird das Augenmerk auf einer der ersten und wichtigsten Denkschulen
der europäischen Soziologie liegen - der Durkheim-Schule. Diese sah sich im beginnendenden 20. Jahrhundert mit Schwierigkeiten ganz anderer Art konfrontiert. [...]
anhand einer Begriffsklärung und der Vorstellung zweier soziologischer Denkschulen
analytisch zu nähern.
Im ersten Abschnitt (1.1) dieser Ausarbeitung werden der Begriff der Schule, insbesondere
die bestehende soziale Struktur innerhalb derselben, untersucht. Genauer betrachtet wird das
Rollensystem ( 1.2) einer Schule zur Klassifizierung dieser herangezogen. Dabei soll das
Einbringen verschiedener wissenschaftlicher Auffassungen zum Thema durch die
Theoretiker Sorokin und Petrovic einen diskursiven Charakter innerhalb der Hausarbeit
erbringen. Demnach versteht Sorokin unter einer Schule:
"... geistige Gruppierungen von Personen, die räumlich und/oder zeitlich voneinander
getrennt sein können, die einen bestimmten erkennbaren Modell, einer Hypothese oder
eine Methode teilen." (Lepenies 1981, S. 38 f).
Nachdem die Definition sowie die notwendigen Bedingungen, denen eine wissenschaftliche
Schule genügen muss, wie zum Beispiel das gemeinsame Paradigma, erarbeitet wurden, wird
im darauffolgenden Teil Tiryakians Rollenmodell in die Diskussion eingeführt.
Im zweiten und dritten Abschnitt erfolgt eine Konkretisierung, indem zwei soziologischen
Schulen vorgestellt werden.
Beide Schulen sollen die Ausprägungen und Erscheinungsformen einer soziologischen
Denktradition vor dem Hintergrund unterschiedlicher historischer Kontexte verdeutlichen.
Hierbei beschränken sich die Ausführungen auf zwei europäische Denkschulen - die
Frankfurter-Schule, deren wissenschaftliche Wirkungen noch heute von Bedeutung sind und
die Durkheim-Schule, die die frühe Soziologie in Europa entscheidend prägt, wenn nicht
sogar mitbegründete.
Im zweiten Abschnitt soll demnach die Frankfurter-Schule und ihre Kritische Theorie
betrachtet werden. Dabei wird ein Schwerpunkt in der Analyse des Scheiterns der Kritischen
Theorie bestehen. Des weiteren wird auf die heutige Bedeutung der Frankfurter Schule
eingegangen. Um beide vorher besprochenen Aspekte der Frankfurter Schule zu verbinden,
wird im darauffolgenden Abschnitt der Positivismusstreit zum Zweck der Erläuterung kurz
vorgestellt.
Im dritten Abschnitt wird das Augenmerk auf einer der ersten und wichtigsten Denkschulen
der europäischen Soziologie liegen - der Durkheim-Schule. Diese sah sich im beginnendenden 20. Jahrhundert mit Schwierigkeiten ganz anderer Art konfrontiert. [...]
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