Wie werden Besitzbürgertum und Bildungsbürgertum in Fontanes Roman 'Frau Jenny Treibel' dargestellt?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.12.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
421 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638235358
bleibt jedoch offen, wie Fontane das Bildungsbürgertum sieht.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, "Wie werden Besitzbürgertum und
Bildungsbürgertum in Theodor Fontanes Roman ,Frau Jenny Treibel' dargestellt?". Wird
das Bildungsbürgertum idealisiert oder werden sowohl Besitz- als auch Bildungsbürgertum
kritisiert? Überwiegt die Kritik an einem dieser beiden Pole der bürgerlichen Oberschicht?
An welchen Verhaltensweisen nimmt Fontane Anstoss? Weiterhin soll untersucht werden, in
wiefern das von Fontane entworfene Bild mit der Realität jener Zeit und mit Fontanes Äusserungen
bezüglich des Bürgertums übereinstimmt.
Um dies zu erörtern, sollen Vertreter des Besitzbürgertums, Jenny Treibel und Vertreter des
Bildungsbürgertums getrennt von einander betrachtet werden. Als Vertreter des Besitzbürgertums
sollen Kommerzienrat Treibel aber auch andere Mitglieder der Familie Treibel
ausgewählt werden. Da der Roman zum einen nach Jenny Treibel benannt ist und sie zum
anderen aus dem Kleinbürgertum stammt, soll die Kommerzienrätin getrennt vom Besitzbürgertum
untersucht werden. Als Vertreter des Bildungsbürgertums sollen Professor
Schmidt, dessen Tochter Corinna und "Die sieben Waisen Griechenlands" ausgewählt werden.
Zur genaueren Betrachtung von Besitzbürgertum, Jenny Treibel und Bildungsbürgertum
sollen die drei Vergleichsmomente Besitz, Bildung und Sprache herangezogen werden.
Besitz und Bildung, so ist zu vermuten, sind jeweils für das Besitz- beziehungsweise Bildungsbürgertum
von zentraler Bedeutung. In Fontanes Romanen ist Sprache von grosser
Wichtigkeit, da sich die Figuren durch ihre Sprache selbst charakterisieren.
Die vorliegende Arbeit gliedert sich in vier Teile. In einem ersten Teil soll der historische
Kontext, also die wirtschaftliche und soziale Situation des Bürgertums der wilhelminischen Gesellschaft betrachtet werden. Im zweiten Teil soll Fontanes Haltung
gegenüber dem Bürgertum an Hand seiner Briefe dargestellt werden. Im dritten Teil
sollen, wie bereits erwähnt, das Besitzbürgertum, Jenny Treibel und das Bildungsbürgertum
untersucht werden. Im vierten Teil der Arbeit soll versucht werden, die Ergebnisse
in einem kurzen Resümee zusammenzufassen.
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