Mensch-Umwelt-Dynamik im Wattenmeer - Ökologische und sozio-ökonomische Indikatoren
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.09.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
99 (Printausgabe)
Dateigröße
6852 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638308014
Examensarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Sonstiges, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Geographisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Wattenmeer stellt ein wichtiges marines Ökosystem dar, dessen ökologischer Zustand im Interesse aller Anliegerstaaten steht. Darüber hinaus bietet das Wattenmeer aber auch eine Reihe von ökonomischen Nutzungsmöglichkeiten, die in der Diskussion über diesen Naturraum einen mindestens ebenso grossen Stellenwert einnehmen. Neben der Fischerei seien hier vor allem die zunehmende Bedeutung von Windenergieanlagen im Küsten- und Offshore-Bereich sowie der Tourismus, die Schifffahrt oder die Gewinnung von Bodenschätzen (Kiese, Sande, aber auch Erdöl) erwähnt. All diese Nutzungsansprüche stehen in einem scheinbar unausweichlichen Konflikt zu dem gesellschaftlich anerkannten Ziel der Erhaltung des Wattenmeeres als ökologisches Gefüge, aber auch als Erholungs- und Lebensraum für den Menschen1.
Diese Nutzungskonflikte kennzeichnen die Mensch-Umwelt-Dynamik im Wattenmeer. Sie werden daher in dieser Arbeit im Sinne der sozial-ökologischen Forschung als ,Transformation', also als strukturverändernder Prozess zwischen Mensch und Umwelt, verstanden. Nutzungskonflikte sind damit ein Kennzeichen für sogenannte gesellschaftliche Naturverhältnisse, also das Verhältnis der Gesellschaft zur Natur.
Die Frage, wie die Gesellschaft im Bereich des Wattenmeeres die Regulation ihrer Naturverhältnisse gestaltet, soll im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen. Zentral ist hierbei die Erkenntnis, dass der Einfluss menschlichen Handelns auf die Natur zunehmend deutlichere Auswirkungen hat. Neben globalen Effekten wie z.B. dem anthropogen verursachten Klimawandel zählen auch Veränderungen regionaler Ökosysteme wie dem Wattenmeer zu diesen Auswirkungen. Bisher sind bei der Analyse solcher Wirkungszusammenhänge zwischen Gesellschaft und Natur vor allem disziplinär geprägte (in der Regel naturwissenschaftliche) Sichtweisen dominierend gewesen, in denen natürliche Systeme isoliert von der Anthroposphäre und Einflüsse gesellschaftlichen Handelns nur als externe Störungen betrachtet wurden.2 Diese isolierte Betrachtungsweise soll in dieser Arbeit bei der Untersuchung der Dynamik zwischen Gesellschaft und Natur nicht verfolgt werden. Stattdessen soll die Kopplung zwischen natürlichem System und Gesellschaft aufgezeigt werden.
Dazu müssen die im Wattenmeer ablaufenden sozial-ökologischen Transformationen dargestellt und eine Möglichkeit gegeben werden, diese zu identifizieren. Dies kann nur über geeignete Indikatoren erfolgen, welche kennzeichnend für die jeweiligen Prozesse sind.
Diese Nutzungskonflikte kennzeichnen die Mensch-Umwelt-Dynamik im Wattenmeer. Sie werden daher in dieser Arbeit im Sinne der sozial-ökologischen Forschung als ,Transformation', also als strukturverändernder Prozess zwischen Mensch und Umwelt, verstanden. Nutzungskonflikte sind damit ein Kennzeichen für sogenannte gesellschaftliche Naturverhältnisse, also das Verhältnis der Gesellschaft zur Natur.
Die Frage, wie die Gesellschaft im Bereich des Wattenmeeres die Regulation ihrer Naturverhältnisse gestaltet, soll im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen. Zentral ist hierbei die Erkenntnis, dass der Einfluss menschlichen Handelns auf die Natur zunehmend deutlichere Auswirkungen hat. Neben globalen Effekten wie z.B. dem anthropogen verursachten Klimawandel zählen auch Veränderungen regionaler Ökosysteme wie dem Wattenmeer zu diesen Auswirkungen. Bisher sind bei der Analyse solcher Wirkungszusammenhänge zwischen Gesellschaft und Natur vor allem disziplinär geprägte (in der Regel naturwissenschaftliche) Sichtweisen dominierend gewesen, in denen natürliche Systeme isoliert von der Anthroposphäre und Einflüsse gesellschaftlichen Handelns nur als externe Störungen betrachtet wurden.2 Diese isolierte Betrachtungsweise soll in dieser Arbeit bei der Untersuchung der Dynamik zwischen Gesellschaft und Natur nicht verfolgt werden. Stattdessen soll die Kopplung zwischen natürlichem System und Gesellschaft aufgezeigt werden.
Dazu müssen die im Wattenmeer ablaufenden sozial-ökologischen Transformationen dargestellt und eine Möglichkeit gegeben werden, diese zu identifizieren. Dies kann nur über geeignete Indikatoren erfolgen, welche kennzeichnend für die jeweiligen Prozesse sind.
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