Der Gleichberechtigungsgrundsatz im Parlamentarischen Rat, seine Entstehung und seine Auswirkung. Elisabeth Selbert, eine Mutter des Grundgesetzes
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.10.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
641 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638227513
Rechtsgrundlage und damit von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Nach
dem zweiten Weltkrieg war jedoch das ganze Land ohne einheitliche
Gesetzgebung und bot so die Chance einer Reformierung persönlicher
Rechte. Dass dies in der männlich dominierten Politik nicht ohne
Widerstand aufgenommen wurde, soll hier im Verlauf dieser Arbeit gezeigt
werden. Im Weiteren sollen vier politisch wirkende Frauen mit ihrer Arbeit
vorgestellt und zu den Neuformulierungen des GG in Bezug gesetzt werden.
Aufgrund der besonderen Betrachtung des Artikels 3 wird der Focus auf Dr.
Elisabeth Selbert gelegt, ihr Wirken kann anhand der gesetzlichen
Veränderungen dokumentiert werden.
Ziel dieser Arbeit ist es, die Schwierigkeiten aufzuzeigen, die der Weg zu
einer gleichberechtigten Gesellschaft mit sich bringt. Am 1. September kamen die Mitglieder des Parlamentarischen Rates zu
ihrer Eröffnungssitzung im Museum König in Bonn zusammen.
Bis jedoch die Abgeordneten mit der Arbeit an der künftigen
bundesdeutschen Verfassung beginnen konnten, mussten einige politische
Schwierigkeiten überwunden werden.
Die Regierung war nach bedingungsloser Kapitulation, abgesetzt und
inhaftiert worden und erst nach dem Krieg zeigte sich der gesamte Umfang
der Hitler-Diktatur. Die Aufteilung des deutschen Territoriums unter den
vier Siegermächten brachte eine Restauration und Regeneration der
politischen Ordnung nur langsam in Gang.
Zusätzlich gab es noch Diskrepanzen bei den Alliierten. Die Amerikaner
und Briten wollten Deutschland wirtschaftlich und politisch
wiederherstellen - in einem föderativen, demokratischen Rahmen. [...]
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