Die Entwicklung der Pfalz Nordhausen unter den Ottonen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.07.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
517 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638292153
als König Heinrich I. seiner Gemahlin Mathilde u.a. Nordhausen als ihr
Witwengut schenkte. Nordhausen, im Besitz der Ottonen, entwickelte sich
unter ihnen zu einem der vielen Aufenthaltsorte, die es für Herrscher im
Mittelalter gab: es entstand eine Pfalz.
Ziel soll es nun sein, jene Entwicklung und deren Umstände aufzuzeigen,
um herauszufinden, welche Bedeutung Nordhausen bei den Ottonen
hatte. Dazu wird wie folgt vorgegangen: Zu Beginn soll es eine
Vorbetrachtung geben, in deren Rahmen geklärt wird, was eine Pfalz ist,
die geographische Lage beleuchtet sowie aufgezeigt wird, wie sich die
Gegend in vor-ottonischer Zeit entwickelt hat. Im Anschluss daran soll die
Ottonenzeit beleuchtet werden. Es geht dabei um die Gründung der Burg1,
die "Volksburg-Problematik" sowie die Lage und Gestalt des Pfalzbezirkes.
Darüber hinaus wird auf die Gründung des Klosters durch die Königin
Mathilde in Nordhausen und auf die Aufenthalte der Ottonen in der Pfalz
eingegangen. In einem Ausblick soll die Entwicklung nach den Ottonen bis
zur Zerstörung der Burg 1277 kurz umrissen werden.
Themenrelevante Forschungsprobleme, auf die mehr oder weniger auch
eingegangen werden soll, sind zum einen das ungenaue Wissen darüber,
seit wann Nordhausen im Besitz der Ottonen war und wer somit die Pfalz
errichtet haben könnte und zum anderen sowie zum anderen die Ortung
des zur Pfalz gehörenden Wirtschaftshofes. Die Lage der Pfalz hingegen
ist überzeugend geortet worden. Ein sehr aktuelles, aber von der
Forschung noch nicht wirklich aufgegriffenes Problem sind die
berechtigten Zweifel daran, dass Königin Mathilde ihr Kloster Nordhausen
961/62 gegründet hat. Auch hierauf soll eingegangen werden. Die Quellengrundlage für dieses Thema ist übersichtlich.
Hauptquellengrundlage sind zum einen die beiden Viten der Königin
Mathilde sowie Urkunden der Könige und Kaiser. Nicht immer werden in
der Arbeit alle verwendeten Quellenausschnitte zitiert. In diesen Fällen
wird in einer Fussnote verwiesen, an welcher Stelle der Quellentext zu
finden ist. Die Sekundärliteratur ist ausreichend, allerdings in den
wenigsten Fällen sehr aktuell. Deshalb wird sich in der Hauptsache auf
Gockels Repertorium der Pfalzen gestützt und durch weitere Literatur -
wenig neuere, vorwiegend ältere - ergänzt.
1 Da bei den Ottonen Burg und Pfalz eng miteinander zusammenhingen, tauchen in dieser
Arbeit beide Begriffe auf, wobei sie ein und das selbe meinen.
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