Die Informations- und Mediengesellschaft - Medientheorien mit dem Schwerpunkt auf Marshall McLuhan
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.06.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
424 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638283465
Früher wurden Massenmedien und deren Wirkungen medientheoretisch im Rahmen der Politik untersucht, heute sind Massenmedien in allen Wissenschaften (z. B. Sozialwissenschaften) zum Bestandteil von Forschungen geworden, die Medien jeweils aus ihrer Perspektive untersuchen.
Die wachsende Bedeutung der Medien zeigt sich auch am Umfang der Untersuchungen und Forschungen zu diesem Thema. Es gibt zu sehr viele unterschiedliche Bereiche von Medien, die in den Studien zum Gegenstand werden. Einige Kapitel in Büchern tragen z. B. Titel wie: Öffentliche Meinung und die Bedeutung der Medien; Die Bedeutung des Verbreitungsmediums; Die Glaubwürdigkeit der Medien; Die Entwicklung der Massenmedien; Kommunikation, Massenkommunikation, Wirkung.
Erwähnen möchte ich auch noch, dass zum Thema Medien und Medienwirkungen nicht nur in Deutschland zahlreiche Untersuchungen gemacht werden. Auch in England und vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika - wo das Medium Fernsehen bei den Menschen einen grossen Stellenwert einnimmt - wird hierzu weitreichend geforscht.
Es gibt nicht EINE geltende Medientheorie, sondern es bestehen zahlreiche Theorien, die alle eine unterschiedliche Definition des Begriffs Medium verwenden und sich in ihrem Inhalt unterscheiden. Auch die Schwerpunktsetzung in den verschiedenen Theorien ist differenziert, es werden sowohl Technik, die Funktion als auch die Inhalte der Medien in den Vordergrund gestellt.
Ich gebe im folgenden einen ganz kurzen Überblick über bestehende Theorien und deren Hauptthese. Im weiteren gehe ich auf eine von mir ausgewählte Theorie, die Theorie von Marshall McLuhan, genauer ein.
In allen Theorien wird mehr oder weniger der Blick auf den Zusammenhang zwischen Medien, Kommunikation und Wahrnehmung gelenkt. Es besteht die These, dass die in einer Epoche dominierenden Kommunikations- bzw. Informationsmedien mit den Kommunikationsverhältnissen auch das Weltbild und die Wahrnehmungsmuster prägen.
Die folgenden Medientheorien sind gekennzeichnet von: 1. stehen Medien selbst und nicht ihr Inhalt oder ihr sozialer Kontext im Mittelpunkt der Untersuchung und 2. bilden sie den Ausgangspunkt und die Basis der Theorie. Es gibt noch zahlreiche weitere Medientheorien (z. B. Niklas Luhmann; Jean Baudrillard; Theodor W. Ardorno u. a.), die alle eine andere Perspektive des Themas behandeln.
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