Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.12.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
209 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638333689
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: gut / 15 Punkte, Ruhr-Universität Bochum, Veranstaltung: Seminar f. Verfassungsgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie kaum eine andere Institution in der Justiz des Dritten Reiches verkörperte der Volksgerichtshof Unrecht und Willkürherrschaft. Nicht mehr "in dubio pro reo", sondern "pro duce" lautete die ausgegebene Prozessmaxime, die insbesondere von Freisler, einem ebenso leidenschaftlichen wie willfährigen Präsidenten des Volksgerichtshofs, verfolgt wurde. Dieses Gericht, das im Jahre 1934 als Provisorium geschaffen wurde, wandelte sich zu einer Institution, deren Richter zum Werkzeug politischer Führung gemacht wurden und die daher nicht mehr als "Gericht" bezeichnet werden kann.
Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist es, diese Entwicklung aufzuzeigen. Dabei soll trotz der vornehmlich "juristischen" Betrachtungsweise und Einordnung des Volksgerichtshofs dessen menschenverachtende Prozesspraxis in den letzten Kriegsjahren nicht unberücksichtigt bleiben.
Abschliessend wird beleuchtet, inwiefern der Volksgerichtshof Einfluss auf die Nachkriegsrechtsprechung und gesellschaftliche Diskussion in jüngerer Zeit hat.
Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist es, diese Entwicklung aufzuzeigen. Dabei soll trotz der vornehmlich "juristischen" Betrachtungsweise und Einordnung des Volksgerichtshofs dessen menschenverachtende Prozesspraxis in den letzten Kriegsjahren nicht unberücksichtigt bleiben.
Abschliessend wird beleuchtet, inwiefern der Volksgerichtshof Einfluss auf die Nachkriegsrechtsprechung und gesellschaftliche Diskussion in jüngerer Zeit hat.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung