Ottilie - die eigentlich intentionierte Gestalt in den Wahlverwandtschaften
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.11.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
468 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638232067
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,5, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für neuere deutsche Literatur), Veranstaltung: Der späte Goethe, Sprache: Deutsch, Abstract: "Denn wenn der Smaragd durch seine herrliche Farbe dem Gesicht wohl tut, ja sogar
einige Heilkraft an diesem edlen Sinn ausübt, so wirkt die menschliche Schönheit noch mit
weit grösserer Gewalt auf den äussern und innern Sinn. Wer sie erblickt, den kann nichts
Übles anwehn; er fühlt sich mit sich selbst und mit der Welt in Übereinstimmung."2
Die Rede ist hierbei von Ottilie, einer der Frauenfiguren in den Wahlverwandtschaften,
von welcher es im Folgenden handeln soll. Die vorliegende Arbeit geht neben der
Charakteristik auch auf Schwerpunkte wie Ottilies Geburtstag, und ihre Stellung im
Roman ein. Ottilie ist ein junges Mädchen - fast noch ein Kind - welches sich mitten im
Reifungsprozess befindet. Sie soll zu ihrer Tante Charlotte und ihrem Mann Eduard auf
deren Landsitz ziehen. Augenblicklich lebt sie noch in einer Pension, zusammen mit ihrer
Cousine Luciane - Charlottes Tochter. Als Figur tritt Ottilie im Roman erstmals in Erscheinung, als die Rede davon ist, das arme,
früh verwaiste Kind, zu ihrer Tante Charlotte und deren Mann Eduard zu holen. Bisher hat
sie in einer Pension mit ihrer Cousine Luciane, Charlottes Tochter, gelebt. Aufgrund ihrer
geringen Auffassungsgabe und der dadurch folgenden Tatsache, dass sie eine der
schlechtesten Schülerinnen gewesen ist, hat sich ihr Leben in der Pension keineswegs
leicht gestaltet: Die Vorsteherin der Pension hat Ottilie immer und immer wieder
gedemütigt. [...]
2 Goethe an Karl Friedrich Zelter. Jena, 26. August 1809
3 Wahlverwandtschaften S. 46
einige Heilkraft an diesem edlen Sinn ausübt, so wirkt die menschliche Schönheit noch mit
weit grösserer Gewalt auf den äussern und innern Sinn. Wer sie erblickt, den kann nichts
Übles anwehn; er fühlt sich mit sich selbst und mit der Welt in Übereinstimmung."2
Die Rede ist hierbei von Ottilie, einer der Frauenfiguren in den Wahlverwandtschaften,
von welcher es im Folgenden handeln soll. Die vorliegende Arbeit geht neben der
Charakteristik auch auf Schwerpunkte wie Ottilies Geburtstag, und ihre Stellung im
Roman ein. Ottilie ist ein junges Mädchen - fast noch ein Kind - welches sich mitten im
Reifungsprozess befindet. Sie soll zu ihrer Tante Charlotte und ihrem Mann Eduard auf
deren Landsitz ziehen. Augenblicklich lebt sie noch in einer Pension, zusammen mit ihrer
Cousine Luciane - Charlottes Tochter. Als Figur tritt Ottilie im Roman erstmals in Erscheinung, als die Rede davon ist, das arme,
früh verwaiste Kind, zu ihrer Tante Charlotte und deren Mann Eduard zu holen. Bisher hat
sie in einer Pension mit ihrer Cousine Luciane, Charlottes Tochter, gelebt. Aufgrund ihrer
geringen Auffassungsgabe und der dadurch folgenden Tatsache, dass sie eine der
schlechtesten Schülerinnen gewesen ist, hat sich ihr Leben in der Pension keineswegs
leicht gestaltet: Die Vorsteherin der Pension hat Ottilie immer und immer wieder
gedemütigt. [...]
2 Goethe an Karl Friedrich Zelter. Jena, 26. August 1809
3 Wahlverwandtschaften S. 46
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