Die Bedeutungstheorie Donald Davidsons
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.07.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
555 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638199094
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,7, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Philosophisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit setzt sich mit der Bedeutungstheorie von Donald Davidson auseinander.
Hierbei interessiert mich insbesondere eine Zusammenschau der von Davidson
getroffenen Annahmen einer über drei Jahrzehnte reichenden
sprachphilosophischen Analyse.
Ich versuche mich über das Verstehensmodell dem Phänomen der Bedeutung im
Sinne Davidsons zu nähern. Hierdurch wird klarer, auf welchen Grundannahmen
letztlich Davidsons Bedeutungstheorie fusst. Davidson hat mit seiner leitenden Frage
"Was heisst es, dass Wörter bedeuten, was sie nun einmal bedeuten?"1 den Weg von
der anderen Seite beschritten. Er hat sich zunächst damit beschäftigt, wie Wörter
gebraucht werden, wie der Gebrauch systematisiert werden kann und was schliesslich
die Bedeutung eines Wortes oder Satzes ausmacht. Hieraus hat er eine konsistente
Bedeutungstheorie entwickelt, die in ihrer Verlängerung den Verstehensprozess
zwischen Menschen bestimmt und eben jene Grundannahmen über die Welt, die
Sprache und den Menschen impliziert, die ich als erstes betrachten will.
Zunächst versuche ich, die allgemeinen Annahmen des Verstehensprozesses zu
klären, um danach auf die Bedingungen des konkreten Verstehensprozesses und auf
die radikale Interpretation einzugehen und schliesslich die zugrundeliegende
Bedeutungstheorie zu skizzieren. Diese Rekonstruktion stützt sich auf die Arbeit von
Kathrin Glüer2 und die Aufsatzsammlung Donald Davidsons zu "Wahrheit und
Interpretation". Hilfreich für das Verständnis war auch die einführende Arbeit von
Geert Keil3 über den geistigen Ziehvater Davidsons - Willard Van Orman Quine.
1 Davidson, Donald: Wahrheit und Interpretation. Übersetzt von Joachim Schulte. Frankfurt/Main:
Suhrkamp-Verlag, 3. Auflage 1999, 11990. Im folgenden als Davidson 1990 zitiert. Zitat S. 9.
2 Glüer, Kathrin: Donald Davidson zur Einführung. Hamburg: Junius-Verlag, 1993. Im folgenden Glüer
1993.
3 Keil, Geert: Quine zur Einführung. Hamburg: Junius-Verlag, 2002. Im folgenden Keil 2002.
Hierbei interessiert mich insbesondere eine Zusammenschau der von Davidson
getroffenen Annahmen einer über drei Jahrzehnte reichenden
sprachphilosophischen Analyse.
Ich versuche mich über das Verstehensmodell dem Phänomen der Bedeutung im
Sinne Davidsons zu nähern. Hierdurch wird klarer, auf welchen Grundannahmen
letztlich Davidsons Bedeutungstheorie fusst. Davidson hat mit seiner leitenden Frage
"Was heisst es, dass Wörter bedeuten, was sie nun einmal bedeuten?"1 den Weg von
der anderen Seite beschritten. Er hat sich zunächst damit beschäftigt, wie Wörter
gebraucht werden, wie der Gebrauch systematisiert werden kann und was schliesslich
die Bedeutung eines Wortes oder Satzes ausmacht. Hieraus hat er eine konsistente
Bedeutungstheorie entwickelt, die in ihrer Verlängerung den Verstehensprozess
zwischen Menschen bestimmt und eben jene Grundannahmen über die Welt, die
Sprache und den Menschen impliziert, die ich als erstes betrachten will.
Zunächst versuche ich, die allgemeinen Annahmen des Verstehensprozesses zu
klären, um danach auf die Bedingungen des konkreten Verstehensprozesses und auf
die radikale Interpretation einzugehen und schliesslich die zugrundeliegende
Bedeutungstheorie zu skizzieren. Diese Rekonstruktion stützt sich auf die Arbeit von
Kathrin Glüer2 und die Aufsatzsammlung Donald Davidsons zu "Wahrheit und
Interpretation". Hilfreich für das Verständnis war auch die einführende Arbeit von
Geert Keil3 über den geistigen Ziehvater Davidsons - Willard Van Orman Quine.
1 Davidson, Donald: Wahrheit und Interpretation. Übersetzt von Joachim Schulte. Frankfurt/Main:
Suhrkamp-Verlag, 3. Auflage 1999, 11990. Im folgenden als Davidson 1990 zitiert. Zitat S. 9.
2 Glüer, Kathrin: Donald Davidson zur Einführung. Hamburg: Junius-Verlag, 1993. Im folgenden Glüer
1993.
3 Keil, Geert: Quine zur Einführung. Hamburg: Junius-Verlag, 2002. Im folgenden Keil 2002.
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