Osteoporose - eine noch immer unterschaetzte Krankheit: Entstehung, Behandlung und Vorsorge
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.07.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
64 (Printausgabe)
Dateigröße
2257 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638400510
100% der Osteoporose-Fälle wären vermeidbar.
100% der Osteoporose-Fälle sind heute therapierbar."
Osteoporose ist heute ein weltweites Gesundheitsproblem. Die WHO hat Osteoporose als eine der 10 wichtigsten Volkskrankheiten eingestuft. Sie gilt als eine der bedeutendsten Erkrankungen neben Bluthochdruck und Diabetes mellitus. Osteoporose-assoziierte Frakturen betreffen mehr Frauen als Herzinfarkt, Schlaganfall und Brustkrebs zusammen.
Besondere Bedeutung erfährt dieses Krankheitsbild durch seine Häufigkeit, die dadurch bedingte Einschränkung der Lebensqualität und der Lebenserwartung der Erkrankten sowie die dadurch entstehenden volkswirtschaftlichen Kosten.
In den westlichen Ländern sind ca. 12 % der Gesamtbevölkerung betroffen. Allein in Deutschland leiden etwa 12 Mio. Menschen an dieser Stoffwechselerkrankung. (4 Mio. weisen eine manifeste Osteoporose auf.) Davon betreffen ca. 80 % das weibliche Geschlecht: etwa jede 3. Frau nach der Menopause ist betroffen. 2004 traten bereits 25 % der Fälle beim Mann auf. Aufgrund der erhöhten Lebenserwartung ist in den nächsten Jahre mit einer weiteren Zunahme an Osteoporose-Erkrankungen zu rechnen.
Kann es jeden treffen? Ist man dem Knochenschwund zwangsweise ausgeliefert? Wie entsteht Osteoporose überhaupt, woran erkenne ich sie und was sind die Folgen?
In Deutschland kommt es jährlich zu 500.000 osteoporosebedingten Frakturen: proximale Femurfrakturen 100.000, Wirbelfrakturen 225.000, Radiusfrakturen 80.000, sonstige 95.000. Die direkten und indirekten Kosten belaufen sich auf 2,5 - 3 Mrd. EUR jährlich.
Pro Operation und Rehabilitation fallen ca. 10.000 bis 25.000 EUR an. 400 - 500 Mio. EUR an Behandlungskosten pro Jahr werden allein für die Akutbehandlung und Rehabilitation nach proximalen Femurfrakturen aufgewendet.
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