Zwischen Wahrheitsfindung und Versöhnung - Handlungschancen von Wahrheitskommissionen am Beispiel Guatemala
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.07.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
98 (Printausgabe)
Dateigröße
336 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638403344
Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 2,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Internationale Politik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage, der ich in dieser Arbeit nachgehen werde, ist, inwiefern eine Wahrheitskommission die an sie gestellten Ansprüche erfüllen kann und von welchen Bedingungen dies abhängig ist. Dazu werde ich die offizielle Wahrheitskommission in Guatemala, die "Comisión para el Esclarecimiento Histórico" (CEH) sowie die inoffizielle guatemaltekische Wahrheitskommission "Recuperación de la Memoria Histórica" (REMHI) auf ihre Handlungschancen und strukturellen Begrenzungen hin untersuchen. Meine These ist, dass Wahrheitskommissionen ihrer Reichweite nur zu einem geringen Teil selbst bestimmen, und diese vielmehr durch die strukturellen Gegebenheiten des betroffenen Landes vorgegeben werden, wie Machtverteilung und gesellschaftspolitische Situation.
Das folgende Kapitel führt in das Thema ein und stellt die Hauptmerkmale von Wahrheitskommissionen vor. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der Frage nach den strukturellen Voraussetzungen, die eine Wahrheitskommission erfüllen muss, damit eine erfolgreiche Arbeit möglich wird, wie Zusammensetzung und Planung des Arbeitsverlaufs. Da CEH und REMHI in Guatemala arbeiteten, beschäftigt sich Kapitel 3. der Arbeit mit landespolitischen Fragen. Neben der gesellschaftspolitischen Situation werden Ursachen sowie Verlauf des Bürgerkriegs erläutert. Die massiven Menschenrechtsverletzungen und die gesellschaftliche Polarisierung werden in diesem Rahmen besonders berücksichtigt.
Kapitel 4. verfolgt den Weg von der Idee einer offiziellen Wahrheitskommission für Guatemala bis zur Etablierung der CEH. Die Diskussion um die Einsetzung einer Wahrheitskommission wurde im Rahmen der Friedensverhandlungen geführt, so dass die Kräfteverhältnisse zwischen den einzelnen Akteuren und deren Einfluss auf das Mandat der Kommission hier deutlich zur Sprache kommen. Der nächste Abschnitt der Arbeit dient der Betrachtung der offiziellen Wahrheitskommission CEH. Der Schwerpunkt dieses Kapitels liegt auf dem Aufbau und der Struktur der Kommission und im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach dem Einfluss verschiedener Akteure auf die Handlungschancen der CEH. Darauf folgt der Vergleich mit der inoffiziellen Wahrheitskommission REMHI. Die unterschiedlichen Aufgabenstellungen, Arbeitsschwerpunkte und Kompetenzen stehen hier im Zentrum des Interesses. Das abschliessende Resümee soll die anfangs gestellte Frage beantworten, welche Möglichkeiten Wahrheitskommission haben und wo ihre Grenzen liegen.
Das folgende Kapitel führt in das Thema ein und stellt die Hauptmerkmale von Wahrheitskommissionen vor. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der Frage nach den strukturellen Voraussetzungen, die eine Wahrheitskommission erfüllen muss, damit eine erfolgreiche Arbeit möglich wird, wie Zusammensetzung und Planung des Arbeitsverlaufs. Da CEH und REMHI in Guatemala arbeiteten, beschäftigt sich Kapitel 3. der Arbeit mit landespolitischen Fragen. Neben der gesellschaftspolitischen Situation werden Ursachen sowie Verlauf des Bürgerkriegs erläutert. Die massiven Menschenrechtsverletzungen und die gesellschaftliche Polarisierung werden in diesem Rahmen besonders berücksichtigt.
Kapitel 4. verfolgt den Weg von der Idee einer offiziellen Wahrheitskommission für Guatemala bis zur Etablierung der CEH. Die Diskussion um die Einsetzung einer Wahrheitskommission wurde im Rahmen der Friedensverhandlungen geführt, so dass die Kräfteverhältnisse zwischen den einzelnen Akteuren und deren Einfluss auf das Mandat der Kommission hier deutlich zur Sprache kommen. Der nächste Abschnitt der Arbeit dient der Betrachtung der offiziellen Wahrheitskommission CEH. Der Schwerpunkt dieses Kapitels liegt auf dem Aufbau und der Struktur der Kommission und im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach dem Einfluss verschiedener Akteure auf die Handlungschancen der CEH. Darauf folgt der Vergleich mit der inoffiziellen Wahrheitskommission REMHI. Die unterschiedlichen Aufgabenstellungen, Arbeitsschwerpunkte und Kompetenzen stehen hier im Zentrum des Interesses. Das abschliessende Resümee soll die anfangs gestellte Frage beantworten, welche Möglichkeiten Wahrheitskommission haben und wo ihre Grenzen liegen.
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