Der Kolonialismus und seine Folgen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.03.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
167 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638622462
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: noch keine, Karlshochschule International University, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Definitionen
1.1 Kolonialismus
Der Ausdruck Kolonialismus stammt vom lateinischen "colonia", was Länderei, Niederlassung oder Ansiedlung bedeuten kann. Ebenso bezieht sich der Ursprung des Begriffs auf das lateinische Wort "colere" das als bebauen oder bewohnen übersetzt wird.1
Der Kolonialismus sei eine "Herrschaftsbeziehung zwischen Kollektiven, bei welcher die fundamentalen Entscheidungen über die Lebensführung der Kolonisierten durch eine kulturell andersartige und kaum anpassungswillige Minderheit von Kolonialherren unter vorrangiger Berücksichtigung externer Interessen getroffen und tatsächlich durchgesetzt werden. [...]
Mit einfacheren Worten: "Auf die Unterwerfung und Ausbeutung von Kolonien gerichtete Politik."2
1.2 Kolonie
Der Koloniebegriff kann sich in der naturwissenschaftlichen Begriffswelt auf verschiedenartige Verbände von Tieren oder Pflanzen beziehen. Im Sinne dieser Arbeit betrachten wir diesen Begriff jedoch als ein auswärtiges, abhängiges Gebiet eines Staates ohne eigene politische und wirtschaftliche Macht. Die Bildung von Kolonien ist ein wesentliches Instrument der Machtausdehnung imperialistischer Staaten.3
1.3 Imperialismus
Für die Zeit seit dem Ende des 19. Jh. wird der Kolonialismus als Imperialismus bezeichnet, wobei hierunter alle politische Anstrengungen subsumiert werden können, die ein Staat zur Schaffung und Erhaltung eines Imperiums unternimmt."4 Darunter sind alle Aktivitäten zu verstehen, die dem Aufbau transkontinentaler Imperien als Ausdruck von Weltpolitik mit einem Einflussbereich, weit über die kolonialen Grenzen hinaus, dienen sollen.
1.1 Kolonialismus
Der Ausdruck Kolonialismus stammt vom lateinischen "colonia", was Länderei, Niederlassung oder Ansiedlung bedeuten kann. Ebenso bezieht sich der Ursprung des Begriffs auf das lateinische Wort "colere" das als bebauen oder bewohnen übersetzt wird.1
Der Kolonialismus sei eine "Herrschaftsbeziehung zwischen Kollektiven, bei welcher die fundamentalen Entscheidungen über die Lebensführung der Kolonisierten durch eine kulturell andersartige und kaum anpassungswillige Minderheit von Kolonialherren unter vorrangiger Berücksichtigung externer Interessen getroffen und tatsächlich durchgesetzt werden. [...]
Mit einfacheren Worten: "Auf die Unterwerfung und Ausbeutung von Kolonien gerichtete Politik."2
1.2 Kolonie
Der Koloniebegriff kann sich in der naturwissenschaftlichen Begriffswelt auf verschiedenartige Verbände von Tieren oder Pflanzen beziehen. Im Sinne dieser Arbeit betrachten wir diesen Begriff jedoch als ein auswärtiges, abhängiges Gebiet eines Staates ohne eigene politische und wirtschaftliche Macht. Die Bildung von Kolonien ist ein wesentliches Instrument der Machtausdehnung imperialistischer Staaten.3
1.3 Imperialismus
Für die Zeit seit dem Ende des 19. Jh. wird der Kolonialismus als Imperialismus bezeichnet, wobei hierunter alle politische Anstrengungen subsumiert werden können, die ein Staat zur Schaffung und Erhaltung eines Imperiums unternimmt."4 Darunter sind alle Aktivitäten zu verstehen, die dem Aufbau transkontinentaler Imperien als Ausdruck von Weltpolitik mit einem Einflussbereich, weit über die kolonialen Grenzen hinaus, dienen sollen.
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