Schwarzafrikanische Sklaven auf dem Weg in die Neue Welt vom 16. bis 18. Jahrhundert
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.12.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
123 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638330725
Obwohl die Sklaverei und der Sklavenhandel recht gut erforscht sind, fällt doch auf, dass die Beschäftigung der Historiker mit diesem Thema erst nach den 1960er Jahren, speziell in den USA, einen Boom erfuhr. Ein Grund hierfür liegt in dem Fehlen von Dokumenten - auf dem schwarzafrikanischen Kontinent lag der Hauptschwerpunkt in der mündlichen Überlieferung. Ein anderer Grund ist in der eigenen Vergangenheit der europäischen Länder und der USA, die zum Grossteil selbst Kolonien hatten und damit aktiv an der Sklaverei beteiligt waren, zu sehen. Es war also eher das fehlende Interesse, das eine frühere Erforschung der Sklaverei behinderte. Die Literatur ist daher relativ aktuell, überwiegend anglosächsisch publiziert. Deutschsprachige Literatur zu diesem Thema ist selten, einer der Historiker ist Albert Wirtz. Die benutzten Quellenausgaben sind unterschiedlicher Art. Während Olaudah Equiano eine Biographie aus der Sicht eines Sklaven publizierte, besteht Bodo von Borries "Kolonialgeschichte und Weltwirtschaftssystem" aus einer Sammlung von Briefen und Augenzeugenberichten. Daniel Defoes "A General History of the Pyrates" besteht ebenfalls aus einer Sammlung von Briefen, gepaart mit Berichten über die einzelnen Piraten. Es gibt eine Kontroverse, ob der Autor des Buches tatsächlich Daniel Defoe ist, da die Herkunft des Autors Capitän Charles Johnson nicht geklärt ist.
Nachdem die Schwarzafrikaner zu Sklaven wurden, erfolgte deren Transport in die Neue Welt. Hier liegt der thematische Schwerpunkt dieser Hausarbeit. Die Zustände an Bord der Sklavenhandelsschiffe waren katastrophal für die Sklaven. Und doch wurde seitens der Sklavenhändler versucht, das Notwendigste zu tun, um die Sklaven lebend und einigermassen gesund zum Bestimmungsort zu bringen, da sie für jeden angekommenen Sklaven Geld bekamen.
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