Kreativitätstechniken und ihre theoretische Fundierung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.05.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
372 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638279338
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1.0, Freie Universität Berlin (Fachbereich Philosophie), Veranstaltung: HS: Theorien der Kreativität, Sprache: Deutsch, Abstract: Gibt es überhaupt ein philosophisches Problem, zu dem sich kein Gleichnis bei Platon findet? Für die hier vorliegende Arbeit muss die Antwort lauten: Nein. Das hier behandelte Problem ist Kreativität; wir wollen darunter, ohne grosse definitorische Ansprüche, das Finden von Ideen verstehen. Zwei Leitfragen führen uns das Problem vor: Wie kommt es zur Inspiration, dem sprichwörtlichen Moment der Kreativität, in dem uns plötzlich etwas einfällt, das uns so auch nach stundenlangem Grübeln nicht einfiel? Ist es möglich, diese Plötzlichkeit gewollt herbeizuführen?
Platons Gleichnis macht uns dies anschaulich. 1 Er lässt seinen Sokrates das Bild eines Taubenschlags formulieren, anhand dessen sich zwischen "besitzen" und "haben" ein Unterschied zeigt. Zwar "besitze" ich alle Tauben innerhalb meines Taubenschlags, aber ich kann über die einzelne Taube nur verfügen, wenn ich sie in der Hand halte. Nur dann "habe" ich die Taube auch, die ich schon "besitze".
Der Taubenschlag symbolisiert unser Bewusstsein und die umherflatternden Tauben sind die Ideen darin. Und natürlich schliesst sich die Frage an: Wie mache ich die Ideen aus meinem mentalen Taubenschlag verfügbar? Warte ich, bis sie mir in den Schoss flattern, oder gibt es Jagdtechniken, derer ich mich bedienen kann?
Solche Jagdtechniken gibt es und sie kommen dem modernen Bedürfnis nach Wettbewerbs-vorteilen entgegen: "Kreativität ist natürlich mehr als nur die zündende, die zukunftsweisende Idee. Wirtschaftsunternehmen müssen die Kreativität gewissermassen institutionalisieren, in ritualisierten Prozessen auffangen, aus denen eine Vielzahl kleiner Verbesserungen und Verfeinerungen für Produkte und Dienstleistungen hervorgeht." 2
Platons Gleichnis macht uns dies anschaulich. 1 Er lässt seinen Sokrates das Bild eines Taubenschlags formulieren, anhand dessen sich zwischen "besitzen" und "haben" ein Unterschied zeigt. Zwar "besitze" ich alle Tauben innerhalb meines Taubenschlags, aber ich kann über die einzelne Taube nur verfügen, wenn ich sie in der Hand halte. Nur dann "habe" ich die Taube auch, die ich schon "besitze".
Der Taubenschlag symbolisiert unser Bewusstsein und die umherflatternden Tauben sind die Ideen darin. Und natürlich schliesst sich die Frage an: Wie mache ich die Ideen aus meinem mentalen Taubenschlag verfügbar? Warte ich, bis sie mir in den Schoss flattern, oder gibt es Jagdtechniken, derer ich mich bedienen kann?
Solche Jagdtechniken gibt es und sie kommen dem modernen Bedürfnis nach Wettbewerbs-vorteilen entgegen: "Kreativität ist natürlich mehr als nur die zündende, die zukunftsweisende Idee. Wirtschaftsunternehmen müssen die Kreativität gewissermassen institutionalisieren, in ritualisierten Prozessen auffangen, aus denen eine Vielzahl kleiner Verbesserungen und Verfeinerungen für Produkte und Dienstleistungen hervorgeht." 2
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