Frauen in der Nachkriegszeit
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.09.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
114 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638140782
Die Verwendung des Begriffs "Zusammenbruchsgesellschaft" soll dabei auf den Prozesscharakter und die Fortsetzung schon vor Kriegsende begonnener sozialer Entwicklungen hinweisen. Am Übergang zwischen Krieg und Nachkrieg kreuzten sich zwei Tendenzen, die beide mit der Tatsache der Abwesenheit eines grossen Teils der männlichen Bevölkerung - und zwar insbesondere der "leistungsfähigsten Altersgruppen zwischen 25 und 40 Jahren" - zu tun hatten, woraus eine ganz besondere Situation für die zurückgebliebenen Frauen entstand: Es handelt sich zum einen um den, in erster Linie ökonomischen Sachzwängen geschuldeten, Anstieg der Frauenerwerbstätigkeit in Deutschland auf eine schier unermessliche Grössenordnung während des Krieges und nach kurzer Phase des Rückgangs auch in den unmittelbaren Nachkriegsjahren.
Die zweite Tendenz hatte auch einen handfesten ökonomischen Hintergrund, nämlich den Bedeutungsanstieg der Familie, welche zugleich Stabilitätsrest in einer zusammengebrochenen politischen und wirtschaftlichen Gesamtordnung als auch wichtigste Instanz der Überlebensorganisation, und das Rückgrat der Familien bildeten zunächst vor allem die Frauen.
In dieser Arbeit möchte ich darstellen, wie sich diese beiden Tendenzen in der unmittelbaren Nachkriegszeit entwickelten. Die hier gewählte Gliederung entspricht dem Überblickscharakter. Zunächst stelle ich die europäischen und weltpolitischen Folgen des 2. Weltkrieges abrisshaft dar. Des weiteren skizziere ich die allgemeine soziale Ausgangslage, um dann im Hauptteil, in zwei getrennten Kapiteln, auf die Rolle der Berufstätigkeit und der Familie für Frauen einzugehen.
Hilfreich für die Erstellung der Hausarbeit waren mir das Buch "Deutschland nach 1945" von Walter Göbel, welches auch als sogenanntes "Abiturwissen" eingesetzt wird und zudem die angegebenen Quellen von Ruhl "Frauen in der Nachkriegszeit".
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