Rechtliche Rahmenbedingungen der Botschaftsgestaltung
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.02.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
652 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638472944
Um sich im marktwirtschaftlichen Wettbewerb von der Konkurrenz abheben, und somit am Markt behaupten zu können, müssen Unternehmen heute grösseren Anforderungen denn je gerecht werden.1 Neben Einflussfaktoren aus der Mikroumwelt (z.B. Zielgruppe und Konkurrenz) spielen vor allem auch solche aus der Makroumwelt (z.B. gesellschaftliche oder politisch-rechtliche) eine bedeutende Rolle für deren strategische Ausrichtung.2,3
Durch zunehmend differenzierte und gesättigte Märkte bei gleichzeitig steigendem Wettbewerb, kommt einer individuellen Kommunikationspolitik immer grössere Bedeutung zu. Nicht nur, dass die anvisierte Zielgruppe sich zwischen einer Vielzahl weitgehend homogener Güter und Dienstleistungen entscheiden kann, sie sieht sich gleichzeitig einer Informationsflut gegenüber, die es zu bewältigen gilt. Nicht umsonst ist hierdurch in den letzten Jahren ein deutlicher Trend hin zur Bildkommunikation und emotionalisierten Botschaftsgestaltung zu erkennen.4
Neben diesen Faktoren, welche bei der Werbeplanung Beachtung finden müssen, werden Unternehmen durch vielfältige Normen und Gesetze drastisch in ihren Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt. Dies gilt insbesondere in Deutschland, da hier sowohl eine sehr hohe Gesetzesdichte, als auch eine Vielzahl sanktioneller Instrumente gegen Rechtsverstösse vorliegt. Diese Seminararbeit soll dem Leser einen Überblick über die relevanten Rechtsnormen der Botschaftsgestaltung mit dem Ziel bieten, deren Konsequenzen für die entsprechenden kommunikationspolitischen Entscheidungen bzgl. der Botschaftsgestaltung aufzuzeigen.
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1 Vgl. Kroeber-Riel, W. (1988) S. 45.
2 Vgl. Böhler/Scigliano (2005), S. 117.
3 Kroeber-Riel teilt diese Faktoren in drei, die Werbung bedingenden Faktoren: 1. Die Kommunikationsbedingungen (Informationsüberlastung und Dominanz der Bildkommunikation) 2. Die Marktbedingungen (gesättigte Märkte und zunehmende Marktdifferenzierung ) 3. Die Gesellschaftlichen Bedingungen (Wertewandel); Vgl. Kroeber-Riel/Esch (2004), S.13ff.
4 Vgl. Stender-Monhemius, K. (2002), S. 192; "Erlebnisprofil statt Sachprofil", Kroeber-Riel/Esch (1997), S.11.
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