Über Thomas Bernhards 'Heldenplatz' Konfrontation der österreichischen Bevölkerung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit als Folge der fehlende Vergangenheitsbewältigung in der Nachkriegszeit
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
Fr. 13.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.12.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
197 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640224203
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,5, Universität Leipzig (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Thomas Bernhard - Ich bin ein Geschichtenzerstörer, Sprache: Deutsch, Abstract: "Ganz Österreich hat sich aufs Stichwort in eine Thomas-Bernhard-Komödie verwandelt - die hinterhältigste, abgefeimteste, entlarvendste, die Bernhard sich je ausgedacht hat"; schrieb die Literaturkritikerin Sigrid Löffler einige Zeit nach der Uraufführung des Stückes "Heldenplatz". "Ganz Österreich ist die Bühne,alle Österreicher sind Komparsen, die Hauptdarsteller sitzen in der Hofburg und am Ballhausplatz, in den Zeitungsredaktionen und in den Parteizentralen. Das Publikum aber ist die ganze Welt."
Dieses Zitat kennzeichnet sowohl die Reaktionen der Österreicher auf einen der grössten Theaterskandale der Nachkriegszeit als auch die die Bedeutung des Werkes als ein internationales, mindestens europäisches Kulturereignis. "Heldenplatz",mit dem sich diese Arbeit auseinandersetzt, kann als Thomas Bernhards politischstes Stück bezeichnet werden, da es die Gegenwart mit der Vergangenheit
verbindet und damit an die rassistische und politische Verfolgung
nach dem Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland im März 1938 erinnert.
Den Schwerpunkt meiner Arbeit bildet die Konfrontation der Österreicher mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit im Stück "Heldenplatz". Diesbezüglich möchte ich mich mit folgenden Fragestellungen auseinandersetzen:
. Inwieweit zeigt sich Österreich in die Geschichte Nazi-Deutschlands verstrickt
und inwiefern fand eine Aufarbeitung der Vergangenheit statt?
Welche Reaktionen folgten auf die Uraufführung des Stückes?
. Wie übt Bernhard über seine Protagonisten Kritik an Österreich und den Österreichern? Und in welcher Art und Weise klagt er dabei im Text seines Stückes die noch bestehenden nationalsozialistischen und antisemitischen Tendenzen an?
Im ersten Teil der Arbeit fasse ich zunächst die historischen Hintergründe in knapper Form zusammen. Diese bilden die Grundlage für die in der Textanalysegenannten Argumente und Inhalte. Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Stück selbst. Im Mittelpunkt steht dabei die Konfrontation der österreichischen Bevölkerung mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Dabei gehe ich auf den Medienspektakel ein, den das Stück auslöste. Anschliessend arbeite ich am Text und versuche gezielt herauszustellen, wie Bernhard über seine Protagonisten an Österreich und den Österreichern - und dabei besonders an den bestehenden
nationalsozialistischen und antisemitischen Tendenzen - Kritik übt.Den Anschluss bildet eine kurze Zusammenfassung.
Dieses Zitat kennzeichnet sowohl die Reaktionen der Österreicher auf einen der grössten Theaterskandale der Nachkriegszeit als auch die die Bedeutung des Werkes als ein internationales, mindestens europäisches Kulturereignis. "Heldenplatz",mit dem sich diese Arbeit auseinandersetzt, kann als Thomas Bernhards politischstes Stück bezeichnet werden, da es die Gegenwart mit der Vergangenheit
verbindet und damit an die rassistische und politische Verfolgung
nach dem Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland im März 1938 erinnert.
Den Schwerpunkt meiner Arbeit bildet die Konfrontation der Österreicher mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit im Stück "Heldenplatz". Diesbezüglich möchte ich mich mit folgenden Fragestellungen auseinandersetzen:
. Inwieweit zeigt sich Österreich in die Geschichte Nazi-Deutschlands verstrickt
und inwiefern fand eine Aufarbeitung der Vergangenheit statt?
Welche Reaktionen folgten auf die Uraufführung des Stückes?
. Wie übt Bernhard über seine Protagonisten Kritik an Österreich und den Österreichern? Und in welcher Art und Weise klagt er dabei im Text seines Stückes die noch bestehenden nationalsozialistischen und antisemitischen Tendenzen an?
Im ersten Teil der Arbeit fasse ich zunächst die historischen Hintergründe in knapper Form zusammen. Diese bilden die Grundlage für die in der Textanalysegenannten Argumente und Inhalte. Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Stück selbst. Im Mittelpunkt steht dabei die Konfrontation der österreichischen Bevölkerung mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Dabei gehe ich auf den Medienspektakel ein, den das Stück auslöste. Anschliessend arbeite ich am Text und versuche gezielt herauszustellen, wie Bernhard über seine Protagonisten an Österreich und den Österreichern - und dabei besonders an den bestehenden
nationalsozialistischen und antisemitischen Tendenzen - Kritik übt.Den Anschluss bildet eine kurze Zusammenfassung.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung